Ich fahre nach Berlin… ohne Baby. Darf ich mich freuen?

Ich fahre nach Berlin... Ohne Baby.

Übernächstes Wochenende geht es für mich nach Berlin zur BLOGST. Ich freue mich sehr darauf, aber mir ist auch etwas flau im Magen – denn ich fahre ohne Baby. Der Monsieur bleibt mit dem Liebsten Zuhause. Ich werde 2 Nächte in Berlin bleiben. Und ich habe keine Ahnung, wie es (gefühlstechnisch) wird.

Geplant war es ursprünglich anders

Als die Tickets für die BLOGST verkauft wurden (das war irgendwann Anfang des Sommers), hatten wir geplant, zu dritt nach Berlin zu fahren. Freitags hin und Montags zurück. Berlin sind immerhin ca. 6 Stunden Autofahrt von uns aus. Der Liebste hätte am Samstag und Sonntag dann mit dem Monsieur Berlin unsicher gemacht und ich hätte an der BLOGST teilgenommen. So meine Theorie.

Nüchtern betrachtet und einige Hotelübernachtungen später, ist die Idee nicht mehr die Beste. Der Monsieur schläft die erste Nacht im Hotel fast gar nicht. Wir folglich auch nicht. Außerdem hat er mittlerweile seine sehr festen Rituale, die größere Ausflüge schwer machen. Dazu kommt noch die recht lange Autofahrt, die sicher auch kein Geschenk ist, wenn der Monsieur kaum schläft. Er ist ja inzwischen doch recht mobil und will sich bewegen. Der Liebste würde auch nur mir zur Liebe mitfahren. Von Berlin hätte er nicht wirklich was. Allein unterwegs ist auch irgendwie doof. Alles in allem also wohl doch eine etwas doofe Idee.

Beim Ticketkauf hatte ich noch den Gedanken im Hinterkopf: „Wo ich hingehe, muss der Monsieur auch hin“ – wegen dem Stillen. Das hat sich nun seit letzter Woche erledigt. Wir haben abgestillt. Und da kam mir auch der Gedanke, dass die Männer sicher mehr davon hätten, wenn sie Zuhause bleiben und sich hier eine feine Zeit machen. Die Omas und Opas besuchen und den gewohnten Alltag beibehalten.

Ich habe auch mal kurz drüber nachgedacht, doch nicht zu fahren. Aber der Liebste wusste wie sehr ich mich drauf gefreut habe und wie unbedingt ich ein Ticket haben wollte und hat mich überzeugt.

Jetzt fahre ich ohne Baby nach Berlin.

Das Hotelzimmer war schnell wieder auf ein Einzelzimmer umgebucht und eine Nacht verkürzt. Ich habe mir passende Zugverbindungen rausgesucht und dank einem Hinweis in der BLOGST-Gruppe mithilfe von Toffifee pro Fahrt 15€ gespart. Das lohnt sich echt mal. Nun werden mich meine beiden Männer Freitag Vormittag zum Bahnhof bringen und mich verabschieden. Ich hoffe, mir kullert keine Träne über die Wange. Ich bin neuerdings so sentimental.

Dann habe ich 4,5 Stunden Zugfahrt mit zweimal umsteigen vor mir und bin gegen halb 4 hoffentlich in Berlin.

Über die BLOGST-Gruppe habe ich eine andere Bloggerin gefunden, mit der ich mich für abends verabredet habe. Wir wollen uns gemeinsam mit weiteren Bloggerinnen etwas zu essen suchen bevor es dann zum Get-Together geht. Ich hoffe ein wenig auf Sushi. Das Get-Together ist praktischerweise im Motel One, in dem die meisten Teilnehmer auch schlafen.

Samstag und Sonntag sind voll gepackt mit Workshops und Vorträgen. Ich freue mich auf viel neuen Input und hoffentlich ein paar nette Unterhaltungen.

Sonntag Nachmittag werde ich mich schon eine Stunde vor dem offiziellen Ende unauffällig aus dem Staub machen. Die spätere Zugverbindung wäre mal eben 30 € teurer gewesen. Und noch eine Stunde später wäre die letzte Möglichkeit überhaupt noch nach Hause zu kommen. Wenn dann ein Zug Verspätung hat oder ausfällt, wäre ich in Hamburg oder Bremen gestrandet. Das muss ich nicht haben.

So bin ich dann planmäßig gegen halb 9 am Bahnhof in Leer und mein Vater holt mich ab. Meine Männer warten dann Zuhause auf mich. Dann kann der Monsieur wie gewohnt schlafen gehen.

Wird es klappen?

Soweit die Planung. Ich werde nach dem Wochenende sicher berichten, wie es war und auch, wie ich mich gefühlt habe. Der Liebste bekommt den Auftrag, mir regelmäßig Fotos zu schicken. Ich hoffe, meine Sehnsucht wird nicht zu groß und ich kann das Wochenende trotzdem genießen. Und ich bin gespannt, wie der Monsieur drauf sein wird, wenn ich 3 Tage nicht da bin.

Ich mache mir keine Gedanken, dass der Liebste das nicht hinbekommt. Nein, da bin ich wirklich ganz unbesorgt. Mein Mann ist da alles andere als hilflos. Er macht ja auch so sehr viel mit dem Monsieur und die Pflege ist absolut kein Problem. Für die Mahlzeiten schreibe ich ihm ein paar Eckdaten auf – wann er welchen Brei bekommt und so. Da habe ich mich bisher zu 95% drum gekümmert, weil der Liebste ja nun mal arbeiten geht und zu den Mehlzeiten nicht immer anwesend ist. Aber auch das wird kein Problem. Der Monsieur guckt sich nur sehr häufig nach mir um. Zumindest wenn ich mit im Raum bin. Ich hoffe, dass er unter meiner Abwesenheit nicht leidet. Ein paar Stunden kennt er. Aber 3 Tage wird sicher einer Herausforderung.

Bin ich eine Rabenmutter, weil ich mich darauf freue?

Ich mache mir zwar ein paar Gedanken, wie es mir emotional gehen wird und wie es mit der Sehnsucht sein wird, aber irgendwie freue ich mich auch sehr auf das Wochenende.
Es heißt doch auch überall, dass man sich selbst nicht vergessen soll, wenn man Mutter, bzw. Eltern wird. Und da ist ja auch etwas Wahres dran. Vielleicht wird es mir einfach ganz gut tun, wenn ich 3 Tage lang nicht zuerst an den Monsieur denken muss, sondern nur an mich.
Hoffentlich klingt das nun nicht komisch? Aber die letzten 8 Monate war ich nicht länger als mal 6 Stunden vom Monsieur getrennt. Ich genieße die Zeit mit ihm. Meistens. Aber ich glaube, so ein Wochenende ohne Baby kann auch mal gut tun oder?

Hast du Tipps für mich?

Bist du schon mal ohne Baby verreist und hast Tipps für mich? Oder magst erzählen, wie es dir ohne Baby ging? Gönnst du dir auch mal eine Mama-Auszeit?
Ich bin gespannt.

 

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Urlaub mit Baby – Im Hotel an der Ostsee

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Ausflug nach Lübeck

Das erste Mal Urlaub mit Baby dürfte für die meisten ein spannender Schritt sein. Der Monsieur ist nun fast 6 Monate alt und letzte Woche waren wir mit ihm an der Ostsee. 3 Nächte verbrachten wir im a-ja Resort Grömitz. Wir hatten den Urlaub „günstig“ übers Internet gebucht und hatten auch Halbpension und den Eintritt in die Grömitzer Welle mit drin.

Urlaub mit Baby im a-ja Resort Grömitz – Hotel & Essen

Das a-ja Resort hat gemischte Bewertungen. Häufig wurde das Essen etwas kritisiert. Man sollte vielleicht wissen, dass es abends Themen-Buffets gibt. Montag hieß es z.B. „Hüttengaudi“, Dienstag war das Motto „Viva la Fiesta“ und am Mittwoch war es Zeit für Italienisch. Für uns waren die Buffets gut und wir haben lecker gegessen. Ich würde auch behaupten, dass jeder etwas finden kann. Es gab immer ein paar besondere Dinge und ein paar Basics. Toll fand ich, dass immer ein Koch vorne stand und in 2 Pfannen frisch die Nudelgerichte zubereitet hat. Man konnte dann sagen, was man drin haben möchte oder ob man es etwas schärfer mag.
Das Frühstück war etwas überschaubarer. Es gab nur 3 Sorten Käse, was für viele sicher etwas zu wenig ist. Dafür wurden Omelettes frisch nach Wunsch zubereitet und es gab diverse Kaffee-Spezialitäten. Auch morgens wurden wir also gut satt und konnten in den Tag starten. Wir kennen auch andere Frühstücks-Buffets (AIDA oder Radisson Blu), aber wir waren trotzdem zufrieden.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Essen im a-ja Resort Grömitz
Motto-Buffet „Hüttengaudi“ im a-ja Resort Grömitz

Die Zimmer sind mit ihrem Glas-Badezimmer etwas gewöhnungsbedürftig. Im Großen und Ganzen sind die aber nett eingerichtet und recht gemütlich. Wir hatten gutes Wetter erwischt und da fehlte uns eine Klimaanlage und ein Balkon. Nachts sind wir regelrecht auseinander gelaufen. Den Monsieur haben wir sogar ohne Schlafsack hingelegt.
Geparkt haben wir komplett kostenlos. Das Hotel-Parkhaus war voll und so hat man uns auf den öffentlichen Parkplatz ein paar Meter weiter verwiesen. Und dort werden tatsächlich keine Parkgebühren erhoben. Hatten wir so nicht erwartet. Hier bei uns an der Nordsee findet man in den Küstenorten keine kostenlose Parkplätze…

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Zimmer im a-ja Resort Grömitz
Blick ins Badezimmer

Urlaub mit Baby – Hotel oder Ferienwohnung?

Wir hatten uns für ein Hotelzimmer entschieden, weil wir mit Essen vorbereiten und sauber machen mal nichts zu tun haben wollten. Allerdings mussten wir feststellen, dass ein Hotelzimmer mit Baby doch etwas unpraktisch ist. Der Monsieur ist zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett gegangen (wir mussten ihn etwas strecken, da es erst ab 18 Uhr Abendessen gab) und ab da saßen wir auf dem Zimmer fest.
Bei dem schönen Wetter hätten wir abends gerne noch etwas draußen gesessen und vielleicht einen Cocktail getrunken. Das war leider nicht möglich. Sollte es noch mal ein Hotel sein müssen zur Sommerzeit, würden wir auf jeden Fall einen Balkon haben wollen.
Allerdings werden wir beim nächsten Mal wohl doch eher eine Ferienwohnung buchen. Allein dass man dann mehr Räume hat, macht alles etwas leichter. Das Hotelzimmer hatte zum Glück einen Vorhang. So konnten wir den Bereich für den Monsieur abdunkeln und wir selbst konnten noch etwas Fernsehen schauen oder lesen. Aber allein wegen der Lautstärke (sich unterhalten, etwas spielen, der Fernseher) ist es ungünstig, dass er bei uns im Zimmer gelegen hat. Das ließe sich in einer Ferienwohnung besser regeln.

Beikost und Stillen im Urlaub

Vor einer Weile sind wir ja mit Beikost gestartet. Es gibt mittags bisher nur Gemüse und abends einen Grießbrei mit etwas Obstpüree. Das hat auch im Urlaub sehr gut geklappt. Für mittags habe ich den Gemüsebrei in eine Tupperdose gegeben und mit dem Öl gemischt. So konnten wir das gut mitnehmen und unterwegs verfüttern. Es hatte Zimmertemperatur, was den Monsieur absolut nicht gestört hat. Für abends hatten wir einen Wasserkocher eingepackt und haben den Grießbrei auf dem Zimmer angerührt. Die angefangenen Gläschen haben wir in der Kühlbox gelagert, die wir extra mitgenommen hatten. Einen Kühlschrank gab es auf dem Zimmer nämlich leider nicht.
Ansonsten habe ich gestillt wie es gerade passte, bzw. der Monsieur es einforderte. Insgesamt hat er sehr gut mitgemacht. War kaum quengelig und hat auch ganz gut geschlafen.

Ich fand es sehr interessant, mit wie vielen Menschen man aufgrund eines Babys ins Gespräch kommt. Egal ob beim Essen oder während man auf den Fahrstuhl wartet – jeder möchte mal gucken oder fragt nach dem Alter. Es waren nun keine tiefgehende Gespräche, aber mit dem einen oder anderen hat mein ein paar mehr Worte gewechselt.

Was sollte man für den Urlaub mit Baby einpacken?

Was man an Klamotten braucht, hängt vom Baby und der Jahreszeit ab. Spuckt das Baby viel, braucht man mehr Wechselklamotten zum Beispiel. Ich denke, da weiß jeder selbst am besten, wie viel Klamotten man im Alltag so braucht.

Aber folgende Dinge hat man vielleicht nicht direkt auf dem Schirm, wenn es ans packen geht:
Wasserkocher und Kühlbox (wenn es das auf dem Hotelzimmer nicht gibt), Wickelunterlage, eine Schale für Wasser + (Einmal)-Waschlappen (wenn man im Hotel nicht die ganze Zeit mit Feuchttüchern wickeln möchte), evtl. Schwimmwindeln, Schale und Löffel für Brei, Spülmittel zum abwaschen
Brei, Flaschen, Schnuller, Windeln, Schlafsack und ggf. Medikamente, bzw. eine Reiseapotheke sollten auch auf der Packliste stehen. Ein Fieberthermometer hatten wir auch dabei, haben es aber zum Glück nicht gebraucht. Bei den Kleinen weiß man ja nie, wann die plötzlich krank werden…
Das Babyphone hat bei uns im Hotel leider nicht mal ein Stockwerk überbrücken können. Man kann es aber natürlich mitnehmen und testen. Ich muss zugeben, dass ich auch ein komisches Gefühl gehabt hätte, wenn der Monsieur allein im Hotelzimmer gelegen hätte.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Strandpromenade
Strandpromenade

Was haben wir unternommen?

Der erste Tag ging komplett für die Anreise drauf, da wir leider sehr lange im Stau gestanden haben.
Am zweiten Tag sind wir nach Lübeck gefahren und waren da etwas bummeln. Fürs Mittag haben wir uns ein asiatisches Buffet gesucht (ich ergreife immer die Chance, wenn ich irgendwo Sushi bekommen kann) und danach sind wir noch weiter nach Travemünde gefahren. Wir sind etwas am Hafen spazieren gewesen und haben ein Eis gegessen.
Den dritten Tag verbrachten wir in Grömitz. Wir sind an der Strandpromenade spazieren gegangen, haben Andenken gekauft und mein Mann ist einmal kurz in die Ostsee gehüpft. Nachmittags sind wir in die Grömitzer Welle gegangen und haben mit dem Monsieur ein bisschen im Wasser geplantscht.
Wir haben es insgesamt also sehr ruhig angehen lassen. Aber es war ein erholsamer und schöner Urlaub.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee

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Monatsrückblick – Juli 2017

Monatsrückblick Juli 2017

Man mag es kaum glauben, aber mir fehlen die regelmäßigen Monatsrückblicke. Als ich letztens die persönlichen Beiträge von purplemint hierher umgezogen habe (wieso, weshalb, warum erzähle ich irgendwann noch), konnte ich noch mal etwas in Erinnerungen schwelgen. Und da ist mir klar geworden, dass die Monatsrückblicke einfach toll sind, wenn man später mal lesen möchte, was so los war. Irgendwie wie eine Art Tagebuch nur nicht ganz so intim. Also starte ich mitten im Jahr wieder mit den Monatsrückblicken.
Am 23. eines Monats kommt immer das Monatsupdate für den Lütten. Seine Entwicklungsschritte werden also bereits festgehalten. In diesem Monatsrückblick geht es also eher um mich und um uns als Familie.

Highlights im Juli

Der Monat begann direkt mit der Taufe des Lütten. Zu diesem Anlass ist auch meine Verwandtschaft aus Braunschweig angereist. Es war sehr schön wieder ein paar Tage mit ihnen zu verbringen. Über die Taufe möchte ich eigentlich gesondert noch mal ein paar Zeilen schreiben.
Der Liebste und ich (natürlich mit dem Lütten) haben mal wieder einen Shoppingausflug nach Oldenburg gemacht. Erst IKEA mit Frühstück und dann noch etwas durch die Stadt bummeln. Und Sushi essen. So richtig mit Fließband. Habe ich noch nie gemacht, war definitiv ein Erlebnis für mich. Und so verdammt lecker.

Mit meinem Schwager und Frau haben wir uns zum Schokobrunnen essen getroffen. Ein super gemütlicher Abend. Vor dem Schokobrunnen gab es noch Ofenkäse als Grundlage. Zum Schokobrunnen dann alles mögliche an Obst, sowie Kekse und Gummibärchen.
Mit Katja traf ich mich zwei mal zum Basteln. Demnächst gibt es mehr Infos über unser #scrapdetox. Es tat auf jeden Fall gut, endlich mal ein paar Fotos einzusortieren und mit den Alben vorwärts zu kommen.

Mein Liebster und ich haben zum ersten Mal ein Streetfood-Festival besucht. Die Trucks standen in Norden auf dem Marktplatz und wir haben die einzige Regenpause abgepasst und uns was zu essen gegönnt. Irgendwie hatte ich mehr Vielfalt erwartet. Letztlich waren es 7 Stände mit Burgern und 2 oder 3 mit etwas exotischeren Sachen. Leider gab es auch keine Probierversionen, so dass ich nach einem Burger mit Süßkartoffelpommes bereits satt war.
Unseren 3. Hochzeitstag wollten wir eigentlich mit einem Essen in unserem Lieblingsrestaurant feiern. Da hat der Lütte uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was los war, habe ich bereits im Beitrag 5 Monate Baby geschrieben.

Am letzten Samstag war ein Teil meiner Abi-Clique zum Burger essen bei uns. Seit dem der Lütte seine festen Schlafenszeiten hat, ist es für uns schwieriger an Abendveranstaltungen teilzunehmen. Deswegen haben wir zu uns nach Hause eingeladen anstatt dass wir uns im Restaurant treffen. So konnten wir den Lütten einfach schlafen legen und hatten einen tollen Abend.
Mein Mann hat 2 Mayos und ein Ajvar selbst gemacht und auch die Patties hat er selbst gewürzt und zusammen gepresst. Die Burger waren echt verdammt lecker. Ich glaube, es kam bei allen gut an und wir konnten mal wieder ein wenig in Ruhe quatschen.

Monatsrückblick Juli 2017 - Blick in den Garten
Blick in den Garten. In den nächsten Monaten wird sich hier hoffentlich etwas verändern…

Was steht an?

Seit dem 23.07. hat der Liebste nun auch Elternzeit. 2 Monate. Die erste Woche ist nur so vorbei geflogen. Von Bekannten haben wir schon gehört, dass die in der Elternzeit des Mannes fast nichts von ihrer to-do-Liste geschafft haben. Ich versuche optimistisch zu bleiben und hoffe, dass wir zumindest ein paar Punkte umgesetzt bekommen. Wir haben bereits Termine mit befreundeten Pärchen ausgemacht, die wir länger nicht gesehen haben. Außerdem wollen wir endlich unseren Garten anpacken. Der besteht im Moment ja nur aus Rasen. Und der Dachboden muss auch dringend aufgeräumt werden.
Wir haben ein paar Tage Ostsee gebucht und sind gespannt, wie der erste richtige Urlaub mit dem Lütten wird. Ich werde anschließend berichten.

Mediathek

Gehört: Mark Forster – Sowieso
Gesehen: Game of Thornes – die 7. Staffel ist endlich gestartet und ich habe mir natürlich sky Ticket geholt um nichts zu verpassen…
Gelesen: Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis *

Blogosphäre

  • Sari lässt das Going Out-Projekt wieder aufleben. Das erste Thema ist Sommerregen
  • Youdid hat ein wunderbares Fotobuch bei saal-digital drucken lassen. Ich selbst bin ja auch begeistert von der Qualität bei dem Anbieter. Ihren Test und ihre Meinung findest du hier.
  • Ein paar Tipps, wie man seine 1000 (Kinder-)Fotos besser organisieren und sortieren kann, gibt es bei Lotte & Lieke

* Amazon-Werbelink

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Warum ich mich für unser Baby entschuldige

Warum ich mich für unser Baby entschuldige | 5hearts

Eltern tauschen sich aus. Eltern vergleichen auch gerne mal. Warum man sich da lieber frei von machen sollte, hat Katja letztens schon mal geschrieben.
Vom Vergleichen sind wir noch weit entfernt. Wir haben noch etwas Zeit, bis das mit dem Krabbeln und Brabbeln und so los geht.
Aber austauschen tun wir uns. Insbesondere ich. In den verschiedenen Kursen und wann immer ich mit einer Mutter zusammen sitze. Das Thema kommt unweigerlich aufs Schlafen und aufs Verhalten. Und wenn wir bei dem Thema sind, entschuldige ich mich meist direkt. Wenn ich erzähle, dass unser Kind mit gerade mal 2 Monaten bereits 7 Stunden in der Nacht schläft und tagsüber die meiste Zeit ein Sonnenschein und einfach zufrieden ist, ernte ich häufig skeptische – vlt. auch neidische – Blicke. Es tut mir Leid für die Eltern, die es anders erleben. Also entschuldige ich mich. Aber eigentlich kann ich da ja gar nichts für. Wir haben vielleicht einfach Glück gehabt, dass unser Sohn kein Geburtstrauma hat, kein Schreikind ist und irgendwie einen entspannten Schlafrhythmus gefunden hat. Und ich glaube, es denkt auch keiner, dass ich, bzw. wir Schuld haben. Aber mir ist es unangenehm. Wenn mir eine andere Mama erzählt, wie anstrengend ihre Nächte sind, hat sie mein Mitgefühl. Wenn ich mir ausmale, wie es wäre, wenn unser Kind die Hälfte des Tages (und der Nacht) schreien würde, wird mir ganz anders. Schon 5 Minuten schreien tun mir im Herzen weh.
Aber dann freue ich mich, dass ich es mir nur ausmalen kann und nicht erleben muss.

Wenn die Eltern entspannt sind, ist es das Kind auch?

Das höre ich immer wieder von verschiedenen Seiten.
Ja, wir sind entspannt. Ich war es schon in der Schwangerschaft. Aber ich hatte auch eine komplikationslose Schwangerschaft. Und dann hatte ich eine „schöne“ Geburt. Schön in Anführungszeichen, weil es natürlich trotzdem schmerzhaft war und anstrengend. Aber sie lief, wie eine Geburt laufen soll und ich bin sehr gut damit klar gekommen. Ich hatte auch keine Wochenbettdepression. Mal einen schlechten Tag und etwas Stimmungsschwankungen, aber das ging immer schnell wieder weg. Die Brüste machten mir etwas zu schaffen, aber auch das habe ich in den Griff bekommen. Ich habe die Zähne zusammen gebissen, weil ich stillen wollte. Und dafür habe ich die Schmerzen, die ich fast 8 Wochen lang hatte, in Kauf genommen. Und ja, jetzt ist es besser.
Trotz Schmerzen beim Stillen war ich entspannt. Ich habe nicht ständig drüber nach gedacht, ob ich etwas falsch mache. Wir haben einfach alles so gemacht, wie es uns richtig erschien. Wenn nötig, haben wir die Hebamme gefragt. Wenn wir etwas vor hatten oder irgendwohin eingeladen waren, kam der Lütte einfach mit. Wir machen da kein großes Tamtam drum. Man kann uns also durchaus als entspannte Eltern bezeichnen.
Aber das sind wir auch nur, weil wir einen guten Start ins Eltern sein hatten. Wenn die Geburt schon nicht so rund läuft oder die ersten Nächte mega anstrengend sind, ist es wahrscheinlich schwer entspannt zu bleiben. Also würde ich behaupten, dass es ein Teufelskreis sein kann. Und man nicht per se behaupten kann, dass die Eltern unentspannt sind, die kein „einfaches“ Kind haben. Es kommt dann eben eins zum anderen.

Wenn ich über die Zukunft nachdenke, habe ich etwas Respekt vor einem zweiten Kind (sollten wir denn eines bekommen)… Man hört ja häufig, dass das Zweite dann ganz anders ist.
Allerdings hoffe ich, dass ich dann auch wieder so entspannt an alles ran gehen kann und sich das wieder aufs Kind übertragen würde. Man weiß es nicht, ob es irgendwas bringt. Aber ich glaube einfach ganz fest dran.

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KW 07/2017 –
Babyzimmer. Termine. Viele Pakete.

Wochenrückblick KW 07/2017

Die vergangene Woche wurde ausgiebig für die letzten Vorbereitungen genutzt. Das Zimmer an sich ist ja nun schon länger „fertig“, aber etwas Feinschliff fehlte noch und einige Sachen wollten noch gewaschen werden. Fast täglich klingelte die Postfrau bei uns und brachte mir irgendwelche Pakete. Und einige Termine standen auch noch auf dem Kalender.

Babyzimmer.

Ich habe die Bettlaken gewaschen und nun sind Babybett (wird zwar erst nicht genutzt, aber so sieht es nicht so unfertig aus), Beistellbett und Kinderwagen mit sauberen Laken bezogen und warten auf die Ankunft unseres Kindes. Unser auserkorenes Erstlings-Outfit für den Weg nach Hause wurde auch noch gewaschen und liegt nun bereit um mit ins Krankenhaus genommen zu werden. Eine Einschlagdecke und eine Kuscheldecke für den Kinderwagen warten nun auch nur noch auf ihren Einsatz. Eigentlich kann ich behaupten, dass alle Sachen, die wir aktuell haben, gewaschen und einsatzbereit sind. Das war mir sehr wichtig, dass ich das irgendwie noch fertig bekomme.
Außerdem haben wir nun letzte Woche endlich den Heizstrahler bestellt und geliefert bekommen. Unser Zimmer ist nicht sehr groß und es ist nicht ganz optimal von der Position, aber ich hoffe, es wird so funktionieren. Mal sehen, was die Hebamme sagen wird.

Termine.

Ein paar Dates hatte ich letzte Woche auch noch. Mittwoch war die liebe Katja mit ihrer Tochter bei mir und wir haben bei Tee und Keksen ausgiebig gequatscht und noch einen schönen Spaziergang gemacht. Mittwochabend stand das letzte mal Geburtsvorbereitung auf dem Kalender. Meine Hebamme hat noch etwas übers Wochenbett geredet und wir haben Pizza bestellt und uns einen netten Abend gemacht.
Donnerstag war Babykino angesagt. Die Werte unseres Kindes sind soweit gut. Ich muss meinen Blutdruck regelmäßig kontrollieren, aber hier zuhause ist der absolut in Ordnung. War wohl die Aufregung in der Praxis, dass der etwas höher war. Donnerstag Abend hatten wir einen schönen Mädelsabend mit vielen Leckereien und GNTM. Wie sich das gehört. ;D

Viele Pakete…

Ich bin großer Fan des Online-Shoppings. Ja, ich weiß, man macht dadurch die lokalen Geschäfte kaputt. Aber für mich hat es insbesondere im Moment einfach viele Vorteile. Zum einen brauche ich mich nicht mehr so häufig in die etwas zu engen Schuhe quetschen um aus dem Haus zu gehen und zum anderen ist die Auswahl einfach unedlich und ich bin nicht darauf angewiesen, dass der kleine Laden bei uns vor Ort genau das hat, was ich möchte (was zu 90% nicht der Fall ist). Und die Preise sind meist auch günstiger.
Also wurden noch einige Bestellungen aufgegeben, weil mir irgendwie immer wieder etwas Neues in den Sinn kam, das wir noch brauchen. Amazon ist da ganz vorne mit dabei. Prime sei dank sind die Sachen auch immer sehr schnell da. Allerdings gibt es häufig ja auch die Unter-Shops, die dann wieder seperat versenden. Das ist etwas nervig. So kommen bei einer Bestellung mit 7 Dingen auch gerne mal 5 Pakete hier an. Die Postfrau tut mir schon etwas Leid. Aber irgendwann wird das wohl auch wieder weniger. Dann ist man erst mal gut aufgestellt (so meine Theorie).

Top: Das Gefühl bereit zu sein…
Flop: Sich wie eine Dampflock fühlen…

Gehört:
Gesehen: Iron Man 3
Gelesen: Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis

Blogosphäre.

  • Camilla gibt ein paar Tipps, die die ersten Wochen mit Baby erleichtern können. Vielleicht kann ich ja bald berichten, wie es bei uns war…
    5 Dinge, die den Alltag mit Baby enorm erleichtern!
  • Katja macht sich Gedanken über Baby und Fernsehen. Wie steht du dazu? Ich habe auf jeden Fall ähnliche Ansichten wie Katja.
    Mudditalk: Baby und Fernsehen?
  • Mit Bauchweh haben Babys wohl sehr häufig zu kämpfen – wie ich so gehört habe. Die Tipps von Sarah speicher ich mir daher direkt mal für später…
    Was tun wenn Babys Bäuchlein drückt? Tipps & Tricks
  • Heike zeigt im Rahmen ihrer Frühjahrsputz-Challenge ihr mobiles Nähzimmer. Eine wirklich praktische Idee, wenn man keinen extra Raum für seine Nähsachen haben kann. Ich selbst habe Raskog für Bastelkram im Einsatz. Aber sollte ich mein Büro irgendwann mal „aufgeben“ müssen, wäre so eine Lösung für die Nähmaschine auch sehr praktisch.
    Frühjahrsputz 2017 – Mobiles Nähzimmer
  • Vor einiger Zeit habe ich schon mal etwas darüber gelesen und einige Punkte finde ich sehr interessant und regen mich zum Nachdenken an. Wie schnell sagt man „Lauf nicht so schnell, sonst fällst du hin“ und andere Dinge? Klar ist es schmerzhaft, wenn das Kind fällt. Aber lernt es dadurch nicht auch, wie es besser geht? Ich glaube daran, dass man Kinder nicht zu sehr einschränken und ihnen alles vorweg nehmen sollte. Wie sich das dann im Alltag umsetzen lässt, werden wir sehen.
    9 Dinge, die Babys und Kleinkindern schaden

Das war also wieder meine Woche. Ich habe noch ein paar Blogbeiträge größtenteils fertig, aber irgendwie fehlt bei allen noch eine Kleinigkeit… Aber ich denke, dass es diese Woche zumindest noch einen weiteren Blogpost geben wird.

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