Urlaub mit Baby – Im Hotel an der Ostsee

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Ausflug nach Lübeck

Das erste Mal Urlaub mit Baby dürfte für die meisten ein spannender Schritt sein. Der Monsieur ist nun fast 6 Monate alt und letzte Woche waren wir mit ihm an der Ostsee. 3 Nächte verbrachten wir im a-ja Resort Grömitz. Wir hatten den Urlaub „günstig“ übers Internet gebucht und hatten auch Halbpension und den Eintritt in die Grömitzer Welle mit drin.

Urlaub mit Baby im a-ja Resort Grömitz – Hotel & Essen

Das a-ja Resort hat gemischte Bewertungen. Häufig wurde das Essen etwas kritisiert. Man sollte vielleicht wissen, dass es abends Themen-Buffets gibt. Montag hieß es z.B. „Hüttengaudi“, Dienstag war das Motto „Viva la Fiesta“ und am Mittwoch war es Zeit für Italienisch. Für uns waren die Buffets gut und wir haben lecker gegessen. Ich würde auch behaupten, dass jeder etwas finden kann. Es gab immer ein paar besondere Dinge und ein paar Basics. Toll fand ich, dass immer ein Koch vorne stand und in 2 Pfannen frisch die Nudelgerichte zubereitet hat. Man konnte dann sagen, was man drin haben möchte oder ob man es etwas schärfer mag.
Das Frühstück war etwas überschaubarer. Es gab nur 3 Sorten Käse, was für viele sicher etwas zu wenig ist. Dafür wurden Omelettes frisch nach Wunsch zubereitet und es gab diverse Kaffee-Spezialitäten. Auch morgens wurden wir also gut satt und konnten in den Tag starten. Wir kennen auch andere Frühstücks-Buffets (AIDA oder Radisson Blu), aber wir waren trotzdem zufrieden.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Essen im a-ja Resort Grömitz
Motto-Buffet „Hüttengaudi“ im a-ja Resort Grömitz

Die Zimmer sind mit ihrem Glas-Badezimmer etwas gewöhnungsbedürftig. Im Großen und Ganzen sind die aber nett eingerichtet und recht gemütlich. Wir hatten gutes Wetter erwischt und da fehlte uns eine Klimaanlage und ein Balkon. Nachts sind wir regelrecht auseinander gelaufen. Den Monsieur haben wir sogar ohne Schlafsack hingelegt.
Geparkt haben wir komplett kostenlos. Das Hotel-Parkhaus war voll und so hat man uns auf den öffentlichen Parkplatz ein paar Meter weiter verwiesen. Und dort werden tatsächlich keine Parkgebühren erhoben. Hatten wir so nicht erwartet. Hier bei uns an der Nordsee findet man in den Küstenorten keine kostenlose Parkplätze…

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Zimmer im a-ja Resort Grömitz
Blick ins Badezimmer

Urlaub mit Baby – Hotel oder Ferienwohnung?

Wir hatten uns für ein Hotelzimmer entschieden, weil wir mit Essen vorbereiten und sauber machen mal nichts zu tun haben wollten. Allerdings mussten wir feststellen, dass ein Hotelzimmer mit Baby doch etwas unpraktisch ist. Der Monsieur ist zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett gegangen (wir mussten ihn etwas strecken, da es erst ab 18 Uhr Abendessen gab) und ab da saßen wir auf dem Zimmer fest.
Bei dem schönen Wetter hätten wir abends gerne noch etwas draußen gesessen und vielleicht einen Cocktail getrunken. Das war leider nicht möglich. Sollte es noch mal ein Hotel sein müssen zur Sommerzeit, würden wir auf jeden Fall einen Balkon haben wollen.
Allerdings werden wir beim nächsten Mal wohl doch eher eine Ferienwohnung buchen. Allein dass man dann mehr Räume hat, macht alles etwas leichter. Das Hotelzimmer hatte zum Glück einen Vorhang. So konnten wir den Bereich für den Monsieur abdunkeln und wir selbst konnten noch etwas Fernsehen schauen oder lesen. Aber allein wegen der Lautstärke (sich unterhalten, etwas spielen, der Fernseher) ist es ungünstig, dass er bei uns im Zimmer gelegen hat. Das ließe sich in einer Ferienwohnung besser regeln.

Beikost und Stillen im Urlaub

Vor einer Weile sind wir ja mit Beikost gestartet. Es gibt mittags bisher nur Gemüse und abends einen Grießbrei mit etwas Obstpüree. Das hat auch im Urlaub sehr gut geklappt. Für mittags habe ich den Gemüsebrei in eine Tupperdose gegeben und mit dem Öl gemischt. So konnten wir das gut mitnehmen und unterwegs verfüttern. Es hatte Zimmertemperatur, was den Monsieur absolut nicht gestört hat. Für abends hatten wir einen Wasserkocher eingepackt und haben den Grießbrei auf dem Zimmer angerührt. Die angefangenen Gläschen haben wir in der Kühlbox gelagert, die wir extra mitgenommen hatten. Einen Kühlschrank gab es auf dem Zimmer nämlich leider nicht.
Ansonsten habe ich gestillt wie es gerade passte, bzw. der Monsieur es einforderte. Insgesamt hat er sehr gut mitgemacht. War kaum quengelig und hat auch ganz gut geschlafen.

Ich fand es sehr interessant, mit wie vielen Menschen man aufgrund eines Babys ins Gespräch kommt. Egal ob beim Essen oder während man auf den Fahrstuhl wartet – jeder möchte mal gucken oder fragt nach dem Alter. Es waren nun keine tiefgehende Gespräche, aber mit dem einen oder anderen hat mein ein paar mehr Worte gewechselt.

Was sollte man für den Urlaub mit Baby einpacken?

Was man an Klamotten braucht, hängt vom Baby und der Jahreszeit ab. Spuckt das Baby viel, braucht man mehr Wechselklamotten zum Beispiel. Ich denke, da weiß jeder selbst am besten, wie viel Klamotten man im Alltag so braucht.

Aber folgende Dinge hat man vielleicht nicht direkt auf dem Schirm, wenn es ans packen geht:
Wasserkocher und Kühlbox (wenn es das auf dem Hotelzimmer nicht gibt), Wickelunterlage, eine Schale für Wasser + (Einmal)-Waschlappen (wenn man im Hotel nicht die ganze Zeit mit Feuchttüchern wickeln möchte), evtl. Schwimmwindeln, Schale und Löffel für Brei, Spülmittel zum abwaschen
Brei, Flaschen, Schnuller, Windeln, Schlafsack und ggf. Medikamente, bzw. eine Reiseapotheke sollten auch auf der Packliste stehen. Ein Fieberthermometer hatten wir auch dabei, haben es aber zum Glück nicht gebraucht. Bei den Kleinen weiß man ja nie, wann die plötzlich krank werden…
Das Babyphone hat bei uns im Hotel leider nicht mal ein Stockwerk überbrücken können. Man kann es aber natürlich mitnehmen und testen. Ich muss zugeben, dass ich auch ein komisches Gefühl gehabt hätte, wenn der Monsieur allein im Hotelzimmer gelegen hätte.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Strandpromenade
Strandpromenade

Was haben wir unternommen?

Der erste Tag ging komplett für die Anreise drauf, da wir leider sehr lange im Stau gestanden haben.
Am zweiten Tag sind wir nach Lübeck gefahren und waren da etwas bummeln. Fürs Mittag haben wir uns ein asiatisches Buffet gesucht (ich ergreife immer die Chance, wenn ich irgendwo Sushi bekommen kann) und danach sind wir noch weiter nach Travemünde gefahren. Wir sind etwas am Hafen spazieren gewesen und haben ein Eis gegessen.
Den dritten Tag verbrachten wir in Grömitz. Wir sind an der Strandpromenade spazieren gegangen, haben Andenken gekauft und mein Mann ist einmal kurz in die Ostsee gehüpft. Nachmittags sind wir in die Grömitzer Welle gegangen und haben mit dem Monsieur ein bisschen im Wasser geplantscht.
Wir haben es insgesamt also sehr ruhig angehen lassen. Aber es war ein erholsamer und schöner Urlaub.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee

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U-Heft-Hülle nähen – mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

U-Heft-Hülle nähen - mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

Seit über einem Jahr nähe ich nun. Erst waren es kleine Kosmetik-Täschchen, dann ein paar gemütliche Hosen für meinen Schwangerschaftsbauch und nun sind es hauptsächlich Sachen für den Monsieur (Warum wir unseren Sohn so nennen?). Es macht unheimlich Spaß, selbst Klamotten oder praktische Dinge zu nähen. Man kann nach eigenem Gusto Stoffe auswählen und richtig kreativ werden.

Vor kurzem stand nun eine U-Heft-Hülle auf dem Plan. Dieses hübsche gelbe Heft brauchte dringend eine ansehnliche Verpackung in der auch Impfpass und Versichertenkarte integriert werden können. Also habe ich im Internet nach Anleitungen gesucht und bin fündig geworden. Bei Rock’n’Jani und auf dem Blog Nähte von Käthe habe ich jeweils gut erklärte Tutorials gefunden. Beide haben ähnliche Maße, unterscheiden sich nur leicht im Vorgehen. Ich habe mich von beiden inspirieren lassen und bin selbst noch etwas kreativ geworden. Die Karte sollte wie gesagt auch ihren Platz finden. Wäre ja doof, wenn ich die im Portemonnaie habe und der Liebste mal mit dem Monsieur zum Arzt muss. Ich habe lieber alles zusammen. Jetzt brauchen wir nur die Hülle greifen und alles ist dabei.

Ich habe nun keine ausführliche Foto-Anleitung für euch. Ich betrachte mich nicht als Näh-Guru, sondern bin selbst noch Anfängerin. Aber ich gebe euch gerne meine Maße und mein Vorgehen mit auf den Weg. Die oben genannten Anleitungen zeigen und beschreiben das meiste. Ich fand sie wirklich gut verständlich.

Material für die U-Heft-Hülle

1x 33×24 cm // Außenstoff (kann auch aus mehreren Teilen zusammen gesetzt werden)
1x 33×24 cm // Vlieseline H250 (für den Außenstoff)
1x 33×24 cm // Innenstoff
2x 23×24 cm // Stoff für die Laschen (wird mittig gefaltet, so dass es 11,5×24 cm ist)
1x 13,5×24 cm // Stoff für die Impfpasstasche (wird gefaltet, so dass es 13,5×12 cm groß ist)
1x 18×8,5 cm // Stoff für das Kartensteckfach (wird gefaltet, so dass es 9×8,5 cm groß ist)
Stoff für Dekoration, Vliesofix fürs applizieren

Name applizieren mit Gradstich

U-Heft-Hülle - Name applizieren - mit Vliesofix und Gradstich

Es war für mich das erste Mal, dass ich etwas appliziert habe und ich habe keine Ahnung, ob mein Vorgehen richtig und sinnvoll war.
Den Namen habe ich auf dem PC in der gewünschten Größe vorgeschrieben und spiegelverkehrt ausgedruckt. Mit Bleistift habe ich die Buchstaben auf Vliesofix übertragen und auf ein Stückchen Stoff aufgebügelt. Dann ausgeschnitten (nicht mit der guten Stoffschere, weil man ja auch eine Lage Papier mit schneidet!) und auf den Grundstoff gebügelt.
Mit einem kurzen Gradstich habe ich jeden Buchstaben umnäht. Die Rundungen habe ich hauptsächlich mit dem Handrad gemacht, weil ich mit dem Pedal sonst übers Ziel hinaus geschossen wäre. Es hat bei mir auch sehr gut ohne Stickvlies o.ä. geklappt. Aber das kommt wahrscheinlich auch immer auf den Stoff an.

Außenstoff zusammen nähen

U-Heft-Hülle - Außenseite (Rückseite)

Meine Außenseite besteht aus 3 Stückchen Stoff. Einmal der Streifen mit dem Namen, einmal der gleiche Streifen ohne Namen und das Mittelstück. Ich habe alle Teile mit Gradstich zusammen genäht, die Nahtzugabe in Richtung des grauen Stoffes gelegt und noch mal abgesteppt. Ich mag das optisch einfach gerne leiden. Ist aber kein Muss.
Ist die Außenseite fertig, wird die Vlieseline aufgebügelt. Ich lege immer ein Küchentuch drüber und gehe dann mit dem Bügeleisen drauf. Ansonsten habe ich schon braune Stellen bekommen…

Steckfächer vorbereiten

U-Heft-Hülle - Fach für Versichertenkarte

Für die Steckfächer werden die Stoffe erst mal rechts auf rechts gefaltet und die beiden Seiten geschlossen. Unten bleibt komplett offen. Ecken zurück schneiden und wenden. Ich bügel die Kante dann noch mal glatt und habe sie abgesteppt. Auch hier wieder weil ich es einfach schöner finde.

Innenlaschen und Steckfächer

U-Heft-Hülle - Fach für Impfpass

Die Lasche auf die die Steckfächer kommen, wird flach hingelegt. In der unteren linken Ecke wird das Fach für den Impfpass aufgelegt. Die offene Seite zeigt nach unten.
In der oberen linken Ecke wird das Kartenfach aufgelegt. Ich habe es nach links etwas überstehen lassen. Einfach mal testen, wie weit die Karte rausschauen soll (Nahtzugabe bedenken).
Das Kartenfach wird dann unten einmal festgenäht, weil die Karte von rechts reingeschoben wird.
Dann faltet man die Lasche wieder und beim absteppen wird die Impfpasstasche auch gleich mit festgenäht.
Die zweite Lasche wird einfach nur gefaltet und abgesteppt.

U-Heft-Hülle zusammen nähen

U-Heft-Hülle - Innenansicht mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

Und dann wird auch schon alles zusammen genäht.
Der Außenstoff wird mit der schönen Seite nach oben hingelegt. Die Lasche mit den Steckfächer wird auf die spätere Vorderseite gelegt (so dass die Steckfächer unten liegen), die andere Lasche auf die Rückseite. Dann Innenstoff mit der schönen Seite nach unten. Rundum feststecken. Darauf achten, dass auch die Laschen überall gesteckt werden, dass die auch wirklich mit festgenäht werden.
Unten in der Mitte bleibt eine Wendeöffnung.
Rundum zusammen nähen (ca. 4-5mm Nahtzugabe), Überstände und Ecken zurück schneiden und wenden.
Die Laschen sind im ersten Moment außen und müssen dann noch einmal umgestülpt werden. Ecken schön ausformen.
Wendeöffnung stecken und beim knappkantigen absteppen schließen.

Das wars auch schon.
Ich habe ungefähr 3 Stunden gebraucht.

Anfängerfehler beim Nähen…

Anfängerfehler beim Nähen - mit zu viel Nahtzugabe genäht und dadurch am Ende zu eng

Ich muss zugeben, dass ich zwei Anläufe gebraucht habe. Beim ersten Versuch hatte ich den Namen weggelassen und habe beim Nähen zu viel Nahtzugabe gelassen. Nach dem Wenden passte das U-Heft zwar so gerade noch rein, aber absteppen war nicht mehr möglich. Außerdem hatte ich da noch kein Steckfach für die Versichertenkarte vorgesehen.
Also habe ich einen zweiten Anlauf gewagt und mich dabei auch gleich an den Namen gemacht. Weil der erste Versuch zu eng geworden ist, habe ich dieses Mal in der Höhe noch einen halben Zentimeter zugegeben. Da ich nun aber auch mit weniger Nahtzugabe genäht habe, ist die Tasche nun etwas groß geworden… Argh. Irgendwas ist immer. Das U-Heft hat nun also etwas Spiel. Wenn man sich aber an die Maßangaben oben hält und nicht zu viel Nahtzugabe hat, sollte alles super passen.

U-Heft-Hülle nähen - mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

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Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

In der Schwangerschaft hatten wir für unser Baby den Arbeitstitel „Klein-Brauni“. Arbeitstitel klingt etwas komisch, aber im Grunde ist das Baby dann ja noch in Arbeit… Wir wollten den Namen nicht verraten (als er für uns fest stand), aber brauchten irgendeine Bezeichnung, wenn wir über das Baby sprachen. Unser Baby. Und da wir mit Nachnamen ja „Braun“ heißen und mein Mann von Kollegen gerne „Brauni“ gerufen wird, lag es nahe, dass unser Nachwuchs eben „Klein-Brauni“ heißt.

Ein Kosename für Klein-Brauni

Das hat sich bis zur Geburt bei uns auch gehalten. Als Kosename ist das aber doch denkbar ungeeignet. Am Anfang haben wir vieles probiert und immer mal wieder haben sich andere Bezeichnungen eingeschlichen. Und irgendwann hat sich für meinen Mann und mich ein Kosename gut angefühlt. Und seit dem heißt unser Sohn häufig „Monsieur“, wenn wir über ihn sprechen. Klar, es wird natürlich auch der Name verwendet. Aber manchmal braucht man die Verniedlichung. Wir zumindest.

Kosenamen werden meist unter Personen vergeben, die in einer engen Beziehung zueinander stehen (wie Verliebte, Ehepaare oder Eltern, Freunde und Kinder).

Quelle: wikipedia

Hier auf dem Blog hatte ich es mal mit „der Lütte“ versucht. Beim Schreiben passt das auch gut. Aber in unseren Sprachgebrauch hat es die Bezeichnung nicht geschafft. Deswegen heißt der Lütte von nun an Monsieur. Die Beiträge über ihn werde ich aber weiterhin mit „Klein-Brauni“ taggen. Wer weiß, ob nicht irgendwann noch mal „Mini-Brauni“ dazu kommt? Man muss das ja unterscheiden können.

Wie ist das bei euch?
Habt ihr einen Kosenamen für euer Baby?
Oder findet ihr Kosenamen/Spitznamen irgendwie albern?

Namen vor der Geburt verraten?

Gehört ihr zu den Leuten, die den gewählten Namen für sich behalten oder geht ihr mit dem Namen ganz offen um?

Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

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Monatsrückblick – Juli 2017

Monatsrückblick Juli 2017

Man mag es kaum glauben, aber mir fehlen die regelmäßigen Monatsrückblicke. Als ich letztens die persönlichen Beiträge von purplemint hierher umgezogen habe (wieso, weshalb, warum erzähle ich irgendwann noch), konnte ich noch mal etwas in Erinnerungen schwelgen. Und da ist mir klar geworden, dass die Monatsrückblicke einfach toll sind, wenn man später mal lesen möchte, was so los war. Irgendwie wie eine Art Tagebuch nur nicht ganz so intim. Also starte ich mitten im Jahr wieder mit den Monatsrückblicken.
Am 23. eines Monats kommt immer das Monatsupdate für den Lütten. Seine Entwicklungsschritte werden also bereits festgehalten. In diesem Monatsrückblick geht es also eher um mich und um uns als Familie.

Highlights im Juli

Der Monat begann direkt mit der Taufe des Lütten. Zu diesem Anlass ist auch meine Verwandtschaft aus Braunschweig angereist. Es war sehr schön wieder ein paar Tage mit ihnen zu verbringen. Über die Taufe möchte ich eigentlich gesondert noch mal ein paar Zeilen schreiben.
Der Liebste und ich (natürlich mit dem Lütten) haben mal wieder einen Shoppingausflug nach Oldenburg gemacht. Erst IKEA mit Frühstück und dann noch etwas durch die Stadt bummeln. Und Sushi essen. So richtig mit Fließband. Habe ich noch nie gemacht, war definitiv ein Erlebnis für mich. Und so verdammt lecker.

Mit meinem Schwager und Frau haben wir uns zum Schokobrunnen essen getroffen. Ein super gemütlicher Abend. Vor dem Schokobrunnen gab es noch Ofenkäse als Grundlage. Zum Schokobrunnen dann alles mögliche an Obst, sowie Kekse und Gummibärchen.
Mit Katja traf ich mich zwei mal zum Basteln. Demnächst gibt es mehr Infos über unser #scrapdetox. Es tat auf jeden Fall gut, endlich mal ein paar Fotos einzusortieren und mit den Alben vorwärts zu kommen.

Mein Liebster und ich haben zum ersten Mal ein Streetfood-Festival besucht. Die Trucks standen in Norden auf dem Marktplatz und wir haben die einzige Regenpause abgepasst und uns was zu essen gegönnt. Irgendwie hatte ich mehr Vielfalt erwartet. Letztlich waren es 7 Stände mit Burgern und 2 oder 3 mit etwas exotischeren Sachen. Leider gab es auch keine Probierversionen, so dass ich nach einem Burger mit Süßkartoffelpommes bereits satt war.
Unseren 3. Hochzeitstag wollten wir eigentlich mit einem Essen in unserem Lieblingsrestaurant feiern. Da hat der Lütte uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was los war, habe ich bereits im Beitrag 5 Monate Baby geschrieben.

Am letzten Samstag war ein Teil meiner Abi-Clique zum Burger essen bei uns. Seit dem der Lütte seine festen Schlafenszeiten hat, ist es für uns schwieriger an Abendveranstaltungen teilzunehmen. Deswegen haben wir zu uns nach Hause eingeladen anstatt dass wir uns im Restaurant treffen. So konnten wir den Lütten einfach schlafen legen und hatten einen tollen Abend.
Mein Mann hat 2 Mayos und ein Ajvar selbst gemacht und auch die Patties hat er selbst gewürzt und zusammen gepresst. Die Burger waren echt verdammt lecker. Ich glaube, es kam bei allen gut an und wir konnten mal wieder ein wenig in Ruhe quatschen.

Monatsrückblick Juli 2017 - Blick in den Garten
Blick in den Garten. In den nächsten Monaten wird sich hier hoffentlich etwas verändern…

Was steht an?

Seit dem 23.07. hat der Liebste nun auch Elternzeit. 2 Monate. Die erste Woche ist nur so vorbei geflogen. Von Bekannten haben wir schon gehört, dass die in der Elternzeit des Mannes fast nichts von ihrer to-do-Liste geschafft haben. Ich versuche optimistisch zu bleiben und hoffe, dass wir zumindest ein paar Punkte umgesetzt bekommen. Wir haben bereits Termine mit befreundeten Pärchen ausgemacht, die wir länger nicht gesehen haben. Außerdem wollen wir endlich unseren Garten anpacken. Der besteht im Moment ja nur aus Rasen. Und der Dachboden muss auch dringend aufgeräumt werden.
Wir haben ein paar Tage Ostsee gebucht und sind gespannt, wie der erste richtige Urlaub mit dem Lütten wird. Ich werde anschließend berichten.

Mediathek

Gehört: Mark Forster – Sowieso
Gesehen: Game of Thornes – die 7. Staffel ist endlich gestartet und ich habe mir natürlich sky Ticket geholt um nichts zu verpassen…
Gelesen: Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis *

Blogosphäre

  • Sari lässt das Going Out-Projekt wieder aufleben. Das erste Thema ist Sommerregen
  • Youdid hat ein wunderbares Fotobuch bei saal-digital drucken lassen. Ich selbst bin ja auch begeistert von der Qualität bei dem Anbieter. Ihren Test und ihre Meinung findest du hier.
  • Ein paar Tipps, wie man seine 1000 (Kinder-)Fotos besser organisieren und sortieren kann, gibt es bei Lotte & Lieke

* Amazon-Werbelink

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{Blogparade} Du und dein Blog

Blogparade - Du und dein Blog

Einige von euch wissen vielleicht, dass ich auch zu den Bloggern gehöre, die schon lange, sehr lange dabei sind. Ich war mit meinen Blogs nicht immer sehr konstant und habe häufiger mal gewechselt. Aber ich habe nie wirklich aufgehört oder komplett pausiert. Ich bewege mich schon gefühlt ewig in der Blogosphäre und habe auch die Veränderung mitbekommen.
Über eben diese Veränderung macht Steffi sich Gedanken und hat deswegen eine Blogparade ins Leben gerufen: Du und dein Blog.
Weil Blogparaden für mich zum Bloggen irgendwie dazu gehören (früher habe ich viel häufiger an diversen Paraden teilgenommen), möchte ich Steffis Fragen gerne beantworten. Wenn du auch teilnehmen möchtest, schau einfach bei Steffi vorbei. Dort findest du alle weiteren Infos.

Die Fragen der Blogparade – Du und dein Blog

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Hej! Ich bin Ulrike, kurz einfach Ulli, 28 Jahre und lebe zusammen mit meinem Mann, unserem Sohn und unseren beiden Katzen im Herzen Ostfrieslands. Wir haben 2012 unser Haus gekauft, 2014 geheiratet und im Februar 2017 ist unser Sohn geboren. Man könnte uns also als typische kleine Familie bezeichnen.
Ich bin Mediengestalterin in Elternzeit und versuche mir gerade in Teilzeit eine kleine Selbstständigkeit als Designerin aufzubauen. Und vielleicht auch als Bloggerin. Mal sehen.
Man findet mich nicht nur hier, sondern auch auf purplemint.de

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Puh, das kann ich gar nicht so genau sagen. 2004 habe ich meine erste Domain gekauft (herzmelodie.net) und dort mit cutenews eine Art Blog begonnen. Irgendwann kam dann der Wechsel zu WordPress (von Anfang an selbst gehostet) und ich registrierte 5hearts.de – ich habe unter dieser Domain allerdings eine ganze Weile pausiert. Von 5hearts.de sprang ich zu cabezudo.de und auch auf purplemint.de habe ich eine Weile persönliches gebloggt. Bis sich die Geburt unseres Sohnes ankündigte und ich meine Themen etwas trennen wollte. Und da fühlte sich 5hearts wieder „richtig“ an, weil es hier um Herzensthemen geht. Das Mamasein, Alltag, Haus, Garten…
Wie ich zum Bloggen gekommen bin, kann ich nicht so genau sagen. Es fing mit myblog an, wo ich Tagebuch schrieb, dann eben cutenews auf einer statischen Website, die ich mit viel Herzblut erstellt habe. Ich hatte schon immer Freude am digitalen gestalten. Und irgendwann kam dann wordpress.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Ja, zum großen Teil schon. Allerdings hänge ich es nicht an die große Glocke oder erzähle es jedem direkt. Aber ich mache auch kein Geheimnis draus. Ein paar Freundinnen lesen hier mit und das freut mich sehr, aber manchmal ist es komisch, wenn gebloggtes beim nächsten Treffen angesprochen wird. Ich bin dann irgendwie doch überrascht – fragt mich nicht warum. Aber irgendwie ist es auch ganz praktisch, wenn die, die es interessiert, so auf dem Laufenden bleiben können. Und man hat sich beim nächsten Kaffee ja trotzdem noch etwas zu erzählen.
Durch Blogger-Veranstaltungen gibt es nun auch ein paar Menschen, die ich erst aus dem Internet kannte und nun auch real zu meinen Freunden zähle. Das ist auch sehr schön. Da wird dann beim Tee auch mal mehr über das Bloggen gesprochen und Ideen ausgetauscht.

Blogparade - Du und dein Blog - Hände Laptop - Filofax

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Klar, ohne geht es doch als Blogger eigentlich nicht oder? Auf Facebook bin ich doch sehr aktiv (in Gruppen unterwegs) und auf instagram schaue ich auch jeden Tag vorbei. Twitter nutze ich nur ab und zu. Häufig als News-Feed, wenn etwas besonderes los ist. Oder wenn mir langweilig ist und instagram dank schlechter Internetverbindung die Bilder nicht laden will. Pinterest liebe ich auch, muss mich aber manchmal zügeln, dort nicht zu viel Zeit zu verbringen. Die Links zu meinen Profilen findest du in der Sidebar.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)

Ich finde es schade, dass immer weniger auf den Blogs kommentiert wird. Manchmal gibt es bei facebook noch einen Daumen hoch für den Beitrag, aber das wars häufig auch schon. Ich habe das gerade auf purplemint mit meinen Freebies gemerkt. Die Printables werden über 1000x runtergeladen, aber wenns gut läuft, finden sich 5 Kommentare unter dem Blogpost. Das ist irgendwie etwas Schade. Es geht mir nicht darum, dass ich für alles mögliche gelobt werden will oder ähnliches, aber Kommentare sind in meinen Augen eine Art von Wertschätzung. Printables sind Arbeit. Und ein Blogbeitrag ist auch Arbeit. Klar, wir machen das, weil es uns auch Spaß macht. Aber irgendwie wollen wir ja auch den Lesern einen Mehrwert bieten.
Als es noch mehr Tagebuchbloggen war, hatte man seine Blogger-Runde. Man kommentierte gegenseitig jeden neuen Beitrag und gab sich Tipps und Ratschläge. Das vermisse ich ein klein wenig.
Zum Glück gibt es in meinem Umfeld noch ein paar „alte Hasen“, die das genau so kennen wie ich. Und ich freue mich immer sehr über die Kommentare.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Das Netzwerken. Der Austausch untereinander. Und dass man am Leben anderer teilnehmen kann, obwohl man meilenweit entfernt wohnt. Egal ob es Tagebuchblogs (neumodisch häufig als Lifestyleblog betitelt *lach*) oder Blogs mit Mehrwert (Anleitungen, etc.) sind – solange ich etwas vom Menschen dahinter erfahre, mag ich vieles gerne lesen. Und ich liebe die Vielseitigkeit. Im Moment interessieren mich Mamathemen sehr stark, vorher waren es andere Sachen. Aber zu allen Themen finde ich passende Blogs. Und teilweise entwickeln sich die Blogs die ich lese sogar mit mir weiter. Man merkt, dass bei vielen die man schon länger liest, irgendwann ein Veränderung eintritt. Und manchmal deckt die sich mit den Veränderungen bei mir. Manchmal auch nicht, aber dann zieht man eben weiter, wenn es so gar nicht mehr zusammen passt.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich selbst sehe mich nicht ganz krass in einer Nische. „Lifestyle“ ist ja doch recht allgemein gefasst. Interessenschwerpunkte habe ich aber definitiv. Ich lese z.B. kaum Buch- oder Beautyblogs weil mich die Themen nicht so interessieren. Ich lese zwar gerne mal ein Buch, aber habe da mein Genre und lese nicht groß Rezensionen. Irgendwie sind die aus der Schulzeit noch negativ behaftet bei mir.
Aber ansonsten ist mein Feedreader sehr bunt gemischt.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Klar, so einige. Und dabei fällt mir auf, dass ich meine „Lieblinks“ hier dringend wieder einpflegen muss.
Zu meinen Alltime-Favorites gehören Aki (fraeulein-nebel), Missi (himmelsblau) und Lara (lifesayshello) – insbesondere weil wir uns auch außerhalb der Blogs gerne ausgetauscht haben. Den Blog von Nadine (Papier-Stoff-Leben) lese ich auch schon sehr lange und Sari (heldenhaushalt) und Anne (vom-landleben) lese ich ebenfalls seit Beginn meiner Bloggerzeit. Außerdem ist da noch Katja (baby-und-meer), die fürher als maedchenmitherz gebloggt hat und die ich nun seit über 3 Jahren auch real kenne und mit der ich mich mittlerweile sogar regelmäßig treffe, weil wir in der gleichen Ecke leben. Man trifft sich sogar zwischendurch beim Rossmann. *lach* Manchmal schon witzig, wie die Bloggerwelt einen zusammen bringt.

Wie siehst du die Bloggerwelt?

Wenn du auch an der Blogparade teilnehmen möchtest, wird Steffi sich sicher freuen. Schau dazu einfach bei ihrem Startbeitrag vorbei. Ich hoffe, du fandest meine Antworten verständlich. Ich freue mich auf dein Feedback.

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