7 Monate Baby – wie unser Sohn sich entwickelt

7 Monate Baby - wie unser Sohn sich entwickelt

Kaum zu glauben, aber die 2 Monate Elternzeit meines Mannes sind nun schon wieder vorbei. Und das bedeutet auch, dass der Monsieur bereits 7 Monate alt ist. Mir geht das irgendwie etwas zu schnell… 😉

7 Monate Baby – was kann unser Sohn?

In Sachen Fortbewegung haben wir einige Fortschritte gemacht. Vom Bauch wieder auf den Rücken drehen klappt mittlerweile ohne Probleme. Manchmal kugelt er sich mehrmals hintereinander und zieht die Decke, auf der er liegt, mit. Am Ende liegt er dann in Rollmops-Manier vor einem und freut sich.
Das Robben klappt nun auch wunderbar. Nichts ist mehr sicher vor ihm und mal kurz auf dem Boden liegen lassen und weggucken ist zu gefährlich. Er bewegt sich mühelos vorwärts und freut sich dabei wie verrückt. Ab und an drückt er den Po hoch, kommt aber noch nicht richtig in den Vierfüßlerstand. Mal sehen, ob er nächsten Monat dann krabbelt.
Beim Sitzen auf dem Schoß braucht er nur noch wenig Unterstützung.
Spielzeuge, die er haben möchte, nimmt er sich einfach. Liegen sie weiter weg, robbt er hin. Auch andere Gegenstände fixiert er und macht sich auf den Weg.
Die engere Familie erkennt er mittlerweile und fremdelt kaum noch. Die Omas und Opas können ihn nach kurzer „Ankommenszeit“ ohne Probleme auf den Arm nehmen und er strahlt sie freundlich an.

7 Monate – Beschäftigung mit dem Baby?

Jetzt wo er sich fortbewegt, bieten wir ihm seine Spielsachen immer in verschiedenen Ecken an. Wir legen ihm auch gerne mal Hindernisse (Kissen o.ä.) in den Weg, die er überwinden oder umgehen muss. Er hat sittlich Spaß und freut sich, wenn er da ankommt, wo er hin wollte.
Generell entdeckt er jetzt viele Sachen, die er eigentlich gar nicht sehen soll… Plötzlich ist alles interessant: Kabel, Schubladen, Mülleimer, die Katzen, Halsketten… Alles wird angefasst und richtung Mund gezogen um mal eben zu probieren…

7 Monate Baby - Entdecken der Halskette
Die Halskette habe ich übrigens vom Liebsten zum Geburtstag bekommen. Ich wollte gerne eine kurze Kette, die ich auch im Alltag tragen kann. Dafür sollte sie nicht zu filigran sein. Letztlich habe ich mich für die Kette mit Lebensbaum und verschiedenen kleinen Symbolen von Engelsrufer entschieden. Und ich bin sehr glücklich damit.

7 Monate – Baby-Entwicklung

Gewicht: 7,7 kg
Größe: ca. 70 cm
Zähne: 2

Ich glaube, die oberen Zähne sind unterwegs. Er zeigt immer mal wieder die typischen Zahnungsanzeichen. Aber noch kann ich nichts sehen.
Gewickelt wird immer noch mit den Lillydoos in Größe 4. Bei den Klamotten trägt er nun komplett Größe 68 und es passen auch schon einige Teile in Größe 74. Gerade erst habe ich den Kleiderschrank wieder etwas aufgeräumt. Es ist mir ja etwas peinlich, aber es gibt immer mal ein paar Teile, die zu klein sind, bevor wir sie überhaupt einmal angezogen haben. Entweder weil sie so versteckt lagen, dass wir sie nicht auf dem Schirm hatten oder weil sie irgendwie nicht zum Stil gepasst haben… *hust* Aber jetzt haben es die letzten geschenkten Teile und vorher gekauften Klamotten in die aktuelle Garderobe geschafft und künftig wird nur noch die nächste Größe im Schrank gelagert. Dann geraten hoffentlich nicht mehr so viele Teile in Vergessenheit.

7 Monate Baby - Entdecken der Halskette

7 Monate – wie ist es mit dem Schlafen?

Könnte besser sein. Der Monsieur ist im Moment erkältet und daher sei es ihm verziehen, dass er 3-4 mal die Nacht nach mir schreit… Aber so langsam könnte das mal etwas weniger werden… Wir verschieben aktuell seine Zu-Bett-Geh-Zeit etwas nach hinten. Bisher haben wir ihn immer um 18 Uhr hingelegt, aber gestern war es dann schon 19.30 Uhr und dadurch war die Nacht heute erst um kurz nach 7 statt um halb 6 vorbei. *yeah* Die Unterbrechungen bleiben aber die gleichen. Zwischen 22 und 23 Uhr, zwischen 2 und 3 und gegen 5 Uhr. Mit Stillen findet er dann meist recht schnell wieder in den Schlaf, aber eine Unterbrechung weniger wäre auch nicht schlecht…
Der Mittagsschlaf funktioniert mittlerweile auch ganz gut. Nach dem Essen lege ich ihn gegen 12.30 Uhr in sein Bett und meist schläft er 1 bis 2 Stunden. Das ist wirklich recht angenehm. Häufig macht er vor- und nachmittags noch einen Powernap von 15 Minuten. Mal sehen, wann das weniger wird…

7 Monate – wie läuft es mit der Beikost?

Geht so. Der Mittagsbrei läuft noch nicht so wirklich. Wir haben wohl noch nicht die passende Zeit gefunden. Um 12 Uhr ist er anscheinend schon zu müde und isst nur 3 Löffel. Danach schreit er fürchterlich. Wir wollen jetzt als nächstes probieren, den Brei entweder noch eher zu füttern oder ihn erst hinzulegen und danach zu füttern… Mal sehen, ob es das besser macht.
Der Abendbrei funktioniert eigentlich ziemlich gut. Es gibt einen Halb-Milch-Brei mit etwas Obstbrei (Gläschen) und davon isst er seine 200 Gramm meist ohne Probleme.
Das Wasser trinken läuft allerdings noch nicht so gut, wie es sein sollte. Ich habe mich noch nicht ganz dran gewöhnt, ihm das zwischendurch immer anzubieten. Aber wenn ich es ihm anbiete, kaut er auf dem Schnabel eher rum als dass er wirklich trinkt. Aus einem normalen Becher nimmt er auch nur ein paar Schluck und das meiste geht daneben. Irgendwie noch nicht so optimal. Mit Tee oder Saftschorle möchte ich eigentlich gar nicht erst anfangen. Ich bin der Meinung, wenn er nichts anderes als Wasser kennt, wird er das irgendwann auch gerne trinken. Aber reden wir da in einem Monat noch mal drüber…

Noch mehr Entwicklungsberichte?

Falls euch die ganzen Entwicklungsschritte interessieren, könnt ihr euch gerne noch die anderen Beiträge anschauen:
3 Monate Baby
4 Monate Baby
5 Monate Bab
6 Monate Baby

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6 Monate Baby – wie unser Sohn sich entwickelt

6 Monate Baby - wie unser Sohn sich entwickelt

Es ist August und heute ist der Monsieur schon 6 Monate alt. Der erste Monat der Elternzeit meines Mannes ist auch vorüber und wir hatten einiges um die Ohren. Wir haben die Zeit genutzt, um Freunde zu treffen, die wir teils schon länger nicht gesehen haben und wir waren zum ersten Mal mit Baby im Urlaub.

6 Monate Baby – Was kann unser Sohn?

Er fängt an zu robben! Er ist schon länger wie wild mit den Armen am rudern und macht den Eindruck als ob er wegfliegen möchte… In den letzten Tagen beobachten wir ihn immer wieder dabei, wie er sich kleine Stücke vorwärts arbeitet. Es ist eine Mischung aus schieben und ziehen, aber irgendwie bewegt er sich vorwärts. Ein paar Mal war es schon so, dass man nur kurz Kaffee holen gegangen ist und wenn man wieder zurück kam, lag er plötzlich einen Meter neben der Krabbeldecke… Manchmal kugelt er sich auch. Ab und zu gelingt es ihm nun, sich selbstständig vom Bauch wieder auf den Rücken zu drehen. Nicht immer, aber immer häufiger. Wir freuen uns dann immer mit ihm und hoffen, dass wir ihm zeigen, dass er das ganz toll macht.
Er brabbelt zunehmend mehr und gibt verschiedene Laute von sich. Seit kurzem nimmt er die Katzen auch immer mehr wahr und freut sich, wenn sie vorbei laufen.
Spielzeug (oder Essen), das auf dem Tisch vor ihm liegt, kann er schon ziemlich zielgerichtet greifen und führt es zum Mund.

6 Monate – Beschäftigung mit dem Baby?

Er liebt es, wenn er sich auf seiner Krabbeldecke frei bewegen kann. Daher legen wir ihn so oft wie möglich auf eben dieser ab. Manchmal einfach nur mit etwas Spielzeug drum rum, manchmal mit dem Dschungel drüber. Da er anfängt, sich vorwärts (oder seitwärts) zu bewegen, ist es manchmal am besten, wenn man ihn einfach etwas in Ruhe lässt und nur beobachtet. Spricht man mit ihm, lacht er uns begeistert an und strampelt wie wild. Aber ich bin großer Fan davon, dass er auch einfach mal für sich die Welt entdecken kann. Bekommt er etwas zu greifen – Spielzeug oder auch nur seine Socke -, dann wird dieses genau unter die Lupe genommen. Es ist einfach herrlich, ihn zu beobachten, wenn er sich auf etwas konzentriert.
Immer wieder sitzen oder liegen wir bei ihm auf dem Boden, reden mit ihm, singen oder feuern ihn an, wenn er damit kämpft, sich selbst wieder auf den Rücken zu drehen.

6 Monate – Baby-Entwicklung

Gewicht: 7,47 kg
Größe: 68 cm
Zähne: 2

Die ersten beiden Zähne sind da! Kurz nach dem letzten Monats-Update kam der erste Zahn durch. Wenige Tage später der zweite. Es sind die beiden unteren Schneidezähne. Ich bin gespannt, wann die oberen folgen. Meine Vermutung letztens, dass er sich mit den Zähnen quält, könnte also durchaus gepasst haben.
Er trägt mittlerweile Windeln in Größe 4. Ein 3er Paket habe ich nun zu Lillydoo zurück geschickt. Ich dachte erst, wir können die noch aufbrauchen, aber irgendwie saßen die plötzlich zu knapp.
Bodys trägt er noch in Größe 62. Die Hosen in 62 werden langsam zu kurz. Ich glaube, er hat recht lange Beine. Wird Zeit, wieder ein paar Teile zu bestellen… oder zu nähen. Mal gucken.

6 Monate Baby - wie unser Sohn sich entwickelt

6 Monate – Wie ist es mit dem Schlafen?

Es geht so. Gerade erst haben wir ein paar anstrengende Nächte hinter uns. Vorletzte Nacht wurde er stündlich wach. Da er nun seit 3 Wochen in seinem Zimmer schläft, musste dann einer von uns immer rüber gehen, ihn umdrehen (er meckert meist, weil er auf dem Bauch liegt), Schnuller wiedergeben, beruhigen… Irgendwann haben wir ihn rüber geholt und er hat zwischen uns geschlafen. Auch dort wurde er regelmäßig wach, aber beruhigte sich schneller wieder, weil wir sofort zu Stelle waren und ich ihm den Bauch gestreichelt habe.
Die letzte Nacht war wieder etwas besser.
Im Grunde möchte ich eine nächtliche Stillmahlzeit gerne so langsam „entfernen“. Die letzten beiden Nächte fehlte mir dazu aber die Kraft. Er lässt sich auch ohne Stillen wieder beruhigen, aber es dauert einfach länger. Das muss man selbst ja auch erst mal durch stehen. Im Grunde reicht es, wenn er abends und morgens gestillt wird. Mit dem Stillen gegen 23 Uhr kann ich auch noch leben. Aber zwischen 2 und 3 Uhr muss so langsam eigentlich nicht mehr sein. Mal sehen, wie wir das in den Griff bekommen.
Ich verfolge da keine Methoden oder Systeme, sondern höre einfach auf mein Bauchgefühl. So langsam erkenne ich schon, wann es ihm schlecht geht und wann er einfach nur quängelt. Ich bin zuversichtlich, dass wir bald wieder etwas mehr schlafen können und der Monsieur auch besser schläft.

6 Monate – Unser Beikoststart

Nach dem Gespräch mit meiner Hebamme sind wir dann richtig durch gestartet mit der Beikost. Es gibt da ja so viele verschiedene Pläne und Herangehensweisen – ich war da anfangs echt verunsichert.
Im Moment verfolgen wir eine Mischung aus verschiedenen Leitfäden. Wir haben zeitgleich Mittags- und Abendbrei eingeführt. Mittags gab es zunächst Gemüse und abends einen Grießbrei. Wie sich herausstellte, enthielt das von mir gekaufte Produkt doch etwas Zucker und deswegen haben wir nun auf Schmelzflocken umgestellt. Bisher habe ich den Abendbrei nur mit Wasser angerührt. Demnächst werde ich halb Wasser, halb Vollmilch machen. Mal gucken, wie er das verträgt.
Mittags hat er uns jetzt ein paar Mal den Brei verweigert. Bis zum letzten Wochenende hat er eigentlich begeistert gegessen. Wir hatten erst Pastinaken- und dann Möhrenbrei selbst gekocht.
In den letzten Tagen haben wir ihm daher mittags etwas Fingerfood angeboten. Kartoffel-, Gurken- und Zucchini-Sticks. Fand er interessant und hat sie begeistert zermatscht und ein wenig ist sicher auch im Mund gelandet… 😉 Wir werden in den nächsten Tagen wohl eine Kombination aus etwas Brei und Fingerfood probieren.
Ich weiß, dass nach dem BLW-Prinzip natürlich nichts mehr reingelöffelt werden soll. Deswegen machen wir auch kein BLW. Sondern schauen einfach, was dem Monsieur gefällt und was in unseren Alltag passt. Das wird in meinen Augen bei vielen Plänen leider etwas vernachlässigt. Es muss ja auch zum Rest der Familie irgendwie passen oder?

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Urlaub mit Baby – Im Hotel an der Ostsee

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Ausflug nach Lübeck

Das erste Mal Urlaub mit Baby dürfte für die meisten ein spannender Schritt sein. Der Monsieur ist nun fast 6 Monate alt und letzte Woche waren wir mit ihm an der Ostsee. 3 Nächte verbrachten wir im a-ja Resort Grömitz. Wir hatten den Urlaub „günstig“ übers Internet gebucht und hatten auch Halbpension und den Eintritt in die Grömitzer Welle mit drin.

Urlaub mit Baby im a-ja Resort Grömitz – Hotel & Essen

Das a-ja Resort hat gemischte Bewertungen. Häufig wurde das Essen etwas kritisiert. Man sollte vielleicht wissen, dass es abends Themen-Buffets gibt. Montag hieß es z.B. „Hüttengaudi“, Dienstag war das Motto „Viva la Fiesta“ und am Mittwoch war es Zeit für Italienisch. Für uns waren die Buffets gut und wir haben lecker gegessen. Ich würde auch behaupten, dass jeder etwas finden kann. Es gab immer ein paar besondere Dinge und ein paar Basics. Toll fand ich, dass immer ein Koch vorne stand und in 2 Pfannen frisch die Nudelgerichte zubereitet hat. Man konnte dann sagen, was man drin haben möchte oder ob man es etwas schärfer mag.
Das Frühstück war etwas überschaubarer. Es gab nur 3 Sorten Käse, was für viele sicher etwas zu wenig ist. Dafür wurden Omelettes frisch nach Wunsch zubereitet und es gab diverse Kaffee-Spezialitäten. Auch morgens wurden wir also gut satt und konnten in den Tag starten. Wir kennen auch andere Frühstücks-Buffets (AIDA oder Radisson Blu), aber wir waren trotzdem zufrieden.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Essen im a-ja Resort Grömitz
Motto-Buffet „Hüttengaudi“ im a-ja Resort Grömitz

Die Zimmer sind mit ihrem Glas-Badezimmer etwas gewöhnungsbedürftig. Im Großen und Ganzen sind die aber nett eingerichtet und recht gemütlich. Wir hatten gutes Wetter erwischt und da fehlte uns eine Klimaanlage und ein Balkon. Nachts sind wir regelrecht auseinander gelaufen. Den Monsieur haben wir sogar ohne Schlafsack hingelegt.
Geparkt haben wir komplett kostenlos. Das Hotel-Parkhaus war voll und so hat man uns auf den öffentlichen Parkplatz ein paar Meter weiter verwiesen. Und dort werden tatsächlich keine Parkgebühren erhoben. Hatten wir so nicht erwartet. Hier bei uns an der Nordsee findet man in den Küstenorten keine kostenlose Parkplätze…

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Zimmer im a-ja Resort Grömitz
Blick ins Badezimmer

Urlaub mit Baby – Hotel oder Ferienwohnung?

Wir hatten uns für ein Hotelzimmer entschieden, weil wir mit Essen vorbereiten und sauber machen mal nichts zu tun haben wollten. Allerdings mussten wir feststellen, dass ein Hotelzimmer mit Baby doch etwas unpraktisch ist. Der Monsieur ist zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett gegangen (wir mussten ihn etwas strecken, da es erst ab 18 Uhr Abendessen gab) und ab da saßen wir auf dem Zimmer fest.
Bei dem schönen Wetter hätten wir abends gerne noch etwas draußen gesessen und vielleicht einen Cocktail getrunken. Das war leider nicht möglich. Sollte es noch mal ein Hotel sein müssen zur Sommerzeit, würden wir auf jeden Fall einen Balkon haben wollen.
Allerdings werden wir beim nächsten Mal wohl doch eher eine Ferienwohnung buchen. Allein dass man dann mehr Räume hat, macht alles etwas leichter. Das Hotelzimmer hatte zum Glück einen Vorhang. So konnten wir den Bereich für den Monsieur abdunkeln und wir selbst konnten noch etwas Fernsehen schauen oder lesen. Aber allein wegen der Lautstärke (sich unterhalten, etwas spielen, der Fernseher) ist es ungünstig, dass er bei uns im Zimmer gelegen hat. Das ließe sich in einer Ferienwohnung besser regeln.

Beikost und Stillen im Urlaub

Vor einer Weile sind wir ja mit Beikost gestartet. Es gibt mittags bisher nur Gemüse und abends einen Grießbrei mit etwas Obstpüree. Das hat auch im Urlaub sehr gut geklappt. Für mittags habe ich den Gemüsebrei in eine Tupperdose gegeben und mit dem Öl gemischt. So konnten wir das gut mitnehmen und unterwegs verfüttern. Es hatte Zimmertemperatur, was den Monsieur absolut nicht gestört hat. Für abends hatten wir einen Wasserkocher eingepackt und haben den Grießbrei auf dem Zimmer angerührt. Die angefangenen Gläschen haben wir in der Kühlbox gelagert, die wir extra mitgenommen hatten. Einen Kühlschrank gab es auf dem Zimmer nämlich leider nicht.
Ansonsten habe ich gestillt wie es gerade passte, bzw. der Monsieur es einforderte. Insgesamt hat er sehr gut mitgemacht. War kaum quengelig und hat auch ganz gut geschlafen.

Ich fand es sehr interessant, mit wie vielen Menschen man aufgrund eines Babys ins Gespräch kommt. Egal ob beim Essen oder während man auf den Fahrstuhl wartet – jeder möchte mal gucken oder fragt nach dem Alter. Es waren nun keine tiefgehende Gespräche, aber mit dem einen oder anderen hat mein ein paar mehr Worte gewechselt.

Was sollte man für den Urlaub mit Baby einpacken?

Was man an Klamotten braucht, hängt vom Baby und der Jahreszeit ab. Spuckt das Baby viel, braucht man mehr Wechselklamotten zum Beispiel. Ich denke, da weiß jeder selbst am besten, wie viel Klamotten man im Alltag so braucht.

Aber folgende Dinge hat man vielleicht nicht direkt auf dem Schirm, wenn es ans packen geht:
Wasserkocher und Kühlbox (wenn es das auf dem Hotelzimmer nicht gibt), Wickelunterlage, eine Schale für Wasser + (Einmal)-Waschlappen (wenn man im Hotel nicht die ganze Zeit mit Feuchttüchern wickeln möchte), evtl. Schwimmwindeln, Schale und Löffel für Brei, Spülmittel zum abwaschen
Brei, Flaschen, Schnuller, Windeln, Schlafsack und ggf. Medikamente, bzw. eine Reiseapotheke sollten auch auf der Packliste stehen. Ein Fieberthermometer hatten wir auch dabei, haben es aber zum Glück nicht gebraucht. Bei den Kleinen weiß man ja nie, wann die plötzlich krank werden…
Das Babyphone hat bei uns im Hotel leider nicht mal ein Stockwerk überbrücken können. Man kann es aber natürlich mitnehmen und testen. Ich muss zugeben, dass ich auch ein komisches Gefühl gehabt hätte, wenn der Monsieur allein im Hotelzimmer gelegen hätte.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Strandpromenade
Strandpromenade

Was haben wir unternommen?

Der erste Tag ging komplett für die Anreise drauf, da wir leider sehr lange im Stau gestanden haben.
Am zweiten Tag sind wir nach Lübeck gefahren und waren da etwas bummeln. Fürs Mittag haben wir uns ein asiatisches Buffet gesucht (ich ergreife immer die Chance, wenn ich irgendwo Sushi bekommen kann) und danach sind wir noch weiter nach Travemünde gefahren. Wir sind etwas am Hafen spazieren gewesen und haben ein Eis gegessen.
Den dritten Tag verbrachten wir in Grömitz. Wir sind an der Strandpromenade spazieren gegangen, haben Andenken gekauft und mein Mann ist einmal kurz in die Ostsee gehüpft. Nachmittags sind wir in die Grömitzer Welle gegangen und haben mit dem Monsieur ein bisschen im Wasser geplantscht.
Wir haben es insgesamt also sehr ruhig angehen lassen. Aber es war ein erholsamer und schöner Urlaub.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee

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U-Heft-Hülle nähen – mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

U-Heft-Hülle nähen - mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

Seit über einem Jahr nähe ich nun. Erst waren es kleine Kosmetik-Täschchen, dann ein paar gemütliche Hosen für meinen Schwangerschaftsbauch und nun sind es hauptsächlich Sachen für den Monsieur (Warum wir unseren Sohn so nennen?). Es macht unheimlich Spaß, selbst Klamotten oder praktische Dinge zu nähen. Man kann nach eigenem Gusto Stoffe auswählen und richtig kreativ werden.

Vor kurzem stand nun eine U-Heft-Hülle auf dem Plan. Dieses hübsche gelbe Heft brauchte dringend eine ansehnliche Verpackung in der auch Impfpass und Versichertenkarte integriert werden können. Also habe ich im Internet nach Anleitungen gesucht und bin fündig geworden. Bei Rock’n’Jani und auf dem Blog Nähte von Käthe habe ich jeweils gut erklärte Tutorials gefunden. Beide haben ähnliche Maße, unterscheiden sich nur leicht im Vorgehen. Ich habe mich von beiden inspirieren lassen und bin selbst noch etwas kreativ geworden. Die Karte sollte wie gesagt auch ihren Platz finden. Wäre ja doof, wenn ich die im Portemonnaie habe und der Liebste mal mit dem Monsieur zum Arzt muss. Ich habe lieber alles zusammen. Jetzt brauchen wir nur die Hülle greifen und alles ist dabei.

Ich habe nun keine ausführliche Foto-Anleitung für euch. Ich betrachte mich nicht als Näh-Guru, sondern bin selbst noch Anfängerin. Aber ich gebe euch gerne meine Maße und mein Vorgehen mit auf den Weg. Die oben genannten Anleitungen zeigen und beschreiben das meiste. Ich fand sie wirklich gut verständlich.

Material für die U-Heft-Hülle

1x 33×24 cm // Außenstoff (kann auch aus mehreren Teilen zusammen gesetzt werden)
1x 33×24 cm // Vlieseline H250 (für den Außenstoff)
1x 33×24 cm // Innenstoff
2x 23×24 cm // Stoff für die Laschen (wird mittig gefaltet, so dass es 11,5×24 cm ist)
1x 13,5×24 cm // Stoff für die Impfpasstasche (wird gefaltet, so dass es 13,5×12 cm groß ist)
1x 18×8,5 cm // Stoff für das Kartensteckfach (wird gefaltet, so dass es 9×8,5 cm groß ist)
Stoff für Dekoration, Vliesofix fürs applizieren

Name applizieren mit Gradstich

U-Heft-Hülle - Name applizieren - mit Vliesofix und Gradstich

Es war für mich das erste Mal, dass ich etwas appliziert habe und ich habe keine Ahnung, ob mein Vorgehen richtig und sinnvoll war.
Den Namen habe ich auf dem PC in der gewünschten Größe vorgeschrieben und spiegelverkehrt ausgedruckt. Mit Bleistift habe ich die Buchstaben auf Vliesofix übertragen und auf ein Stückchen Stoff aufgebügelt. Dann ausgeschnitten (nicht mit der guten Stoffschere, weil man ja auch eine Lage Papier mit schneidet!) und auf den Grundstoff gebügelt.
Mit einem kurzen Gradstich habe ich jeden Buchstaben umnäht. Die Rundungen habe ich hauptsächlich mit dem Handrad gemacht, weil ich mit dem Pedal sonst übers Ziel hinaus geschossen wäre. Es hat bei mir auch sehr gut ohne Stickvlies o.ä. geklappt. Aber das kommt wahrscheinlich auch immer auf den Stoff an.

Außenstoff zusammen nähen

U-Heft-Hülle - Außenseite (Rückseite)

Meine Außenseite besteht aus 3 Stückchen Stoff. Einmal der Streifen mit dem Namen, einmal der gleiche Streifen ohne Namen und das Mittelstück. Ich habe alle Teile mit Gradstich zusammen genäht, die Nahtzugabe in Richtung des grauen Stoffes gelegt und noch mal abgesteppt. Ich mag das optisch einfach gerne leiden. Ist aber kein Muss.
Ist die Außenseite fertig, wird die Vlieseline aufgebügelt. Ich lege immer ein Küchentuch drüber und gehe dann mit dem Bügeleisen drauf. Ansonsten habe ich schon braune Stellen bekommen…

Steckfächer vorbereiten

U-Heft-Hülle - Fach für Versichertenkarte

Für die Steckfächer werden die Stoffe erst mal rechts auf rechts gefaltet und die beiden Seiten geschlossen. Unten bleibt komplett offen. Ecken zurück schneiden und wenden. Ich bügel die Kante dann noch mal glatt und habe sie abgesteppt. Auch hier wieder weil ich es einfach schöner finde.

Innenlaschen und Steckfächer

U-Heft-Hülle - Fach für Impfpass

Die Lasche auf die die Steckfächer kommen, wird flach hingelegt. In der unteren linken Ecke wird das Fach für den Impfpass aufgelegt. Die offene Seite zeigt nach unten.
In der oberen linken Ecke wird das Kartenfach aufgelegt. Ich habe es nach links etwas überstehen lassen. Einfach mal testen, wie weit die Karte rausschauen soll (Nahtzugabe bedenken).
Das Kartenfach wird dann unten einmal festgenäht, weil die Karte von rechts reingeschoben wird.
Dann faltet man die Lasche wieder und beim absteppen wird die Impfpasstasche auch gleich mit festgenäht.
Die zweite Lasche wird einfach nur gefaltet und abgesteppt.

U-Heft-Hülle zusammen nähen

U-Heft-Hülle - Innenansicht mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

Und dann wird auch schon alles zusammen genäht.
Der Außenstoff wird mit der schönen Seite nach oben hingelegt. Die Lasche mit den Steckfächer wird auf die spätere Vorderseite gelegt (so dass die Steckfächer unten liegen), die andere Lasche auf die Rückseite. Dann Innenstoff mit der schönen Seite nach unten. Rundum feststecken. Darauf achten, dass auch die Laschen überall gesteckt werden, dass die auch wirklich mit festgenäht werden.
Unten in der Mitte bleibt eine Wendeöffnung.
Rundum zusammen nähen (ca. 4-5mm Nahtzugabe), Überstände und Ecken zurück schneiden und wenden.
Die Laschen sind im ersten Moment außen und müssen dann noch einmal umgestülpt werden. Ecken schön ausformen.
Wendeöffnung stecken und beim knappkantigen absteppen schließen.

Das wars auch schon.
Ich habe ungefähr 3 Stunden gebraucht.

Anfängerfehler beim Nähen…

Anfängerfehler beim Nähen - mit zu viel Nahtzugabe genäht und dadurch am Ende zu eng

Ich muss zugeben, dass ich zwei Anläufe gebraucht habe. Beim ersten Versuch hatte ich den Namen weggelassen und habe beim Nähen zu viel Nahtzugabe gelassen. Nach dem Wenden passte das U-Heft zwar so gerade noch rein, aber absteppen war nicht mehr möglich. Außerdem hatte ich da noch kein Steckfach für die Versichertenkarte vorgesehen.
Also habe ich einen zweiten Anlauf gewagt und mich dabei auch gleich an den Namen gemacht. Weil der erste Versuch zu eng geworden ist, habe ich dieses Mal in der Höhe noch einen halben Zentimeter zugegeben. Da ich nun aber auch mit weniger Nahtzugabe genäht habe, ist die Tasche nun etwas groß geworden… Argh. Irgendwas ist immer. Das U-Heft hat nun also etwas Spiel. Wenn man sich aber an die Maßangaben oben hält und nicht zu viel Nahtzugabe hat, sollte alles super passen.

U-Heft-Hülle nähen - mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

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Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

In der Schwangerschaft hatten wir für unser Baby den Arbeitstitel „Klein-Brauni“. Arbeitstitel klingt etwas komisch, aber im Grunde ist das Baby dann ja noch in Arbeit… Wir wollten den Namen nicht verraten (als er für uns fest stand), aber brauchten irgendeine Bezeichnung, wenn wir über das Baby sprachen. Unser Baby. Und da wir mit Nachnamen ja „Braun“ heißen und mein Mann von Kollegen gerne „Brauni“ gerufen wird, lag es nahe, dass unser Nachwuchs eben „Klein-Brauni“ heißt.

Ein Kosename für Klein-Brauni

Das hat sich bis zur Geburt bei uns auch gehalten. Als Kosename ist das aber doch denkbar ungeeignet. Am Anfang haben wir vieles probiert und immer mal wieder haben sich andere Bezeichnungen eingeschlichen. Und irgendwann hat sich für meinen Mann und mich ein Kosename gut angefühlt. Und seit dem heißt unser Sohn häufig „Monsieur“, wenn wir über ihn sprechen. Klar, es wird natürlich auch der Name verwendet. Aber manchmal braucht man die Verniedlichung. Wir zumindest.

Kosenamen werden meist unter Personen vergeben, die in einer engen Beziehung zueinander stehen (wie Verliebte, Ehepaare oder Eltern, Freunde und Kinder).

Quelle: wikipedia

Hier auf dem Blog hatte ich es mal mit „der Lütte“ versucht. Beim Schreiben passt das auch gut. Aber in unseren Sprachgebrauch hat es die Bezeichnung nicht geschafft. Deswegen heißt der Lütte von nun an Monsieur. Die Beiträge über ihn werde ich aber weiterhin mit „Klein-Brauni“ taggen. Wer weiß, ob nicht irgendwann noch mal „Mini-Brauni“ dazu kommt? Man muss das ja unterscheiden können.

Wie ist das bei euch?
Habt ihr einen Kosenamen für euer Baby?
Oder findet ihr Kosenamen/Spitznamen irgendwie albern?

Namen vor der Geburt verraten?

Gehört ihr zu den Leuten, die den gewählten Namen für sich behalten oder geht ihr mit dem Namen ganz offen um?

Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

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