{Blogparade} Du und dein Blog

Blogparade - Du und dein Blog

Einige von euch wissen vielleicht, dass ich auch zu den Bloggern gehöre, die schon lange, sehr lange dabei sind. Ich war mit meinen Blogs nicht immer sehr konstant und habe häufiger mal gewechselt. Aber ich habe nie wirklich aufgehört oder komplett pausiert. Ich bewege mich schon gefühlt ewig in der Blogosphäre und habe auch die Veränderung mitbekommen.
Über eben diese Veränderung macht Steffi sich Gedanken und hat deswegen eine Blogparade ins Leben gerufen: Du und dein Blog.
Weil Blogparaden für mich zum Bloggen irgendwie dazu gehören (früher habe ich viel häufiger an diversen Paraden teilgenommen), möchte ich Steffis Fragen gerne beantworten. Wenn du auch teilnehmen möchtest, schau einfach bei Steffi vorbei. Dort findest du alle weiteren Infos.

Die Fragen der Blogparade – Du und dein Blog

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Hej! Ich bin Ulrike, kurz einfach Ulli, 28 Jahre und lebe zusammen mit meinem Mann, unserem Sohn und unseren beiden Katzen im Herzen Ostfrieslands. Wir haben 2012 unser Haus gekauft, 2014 geheiratet und im Februar 2017 ist unser Sohn geboren. Man könnte uns also als typische kleine Familie bezeichnen.
Ich bin Mediengestalterin in Elternzeit und versuche mir gerade in Teilzeit eine kleine Selbstständigkeit als Designerin aufzubauen. Und vielleicht auch als Bloggerin. Mal sehen.
Man findet mich nicht nur hier, sondern auch auf purplemint.de

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Puh, das kann ich gar nicht so genau sagen. 2004 habe ich meine erste Domain gekauft (herzmelodie.net) und dort mit cutenews eine Art Blog begonnen. Irgendwann kam dann der Wechsel zu WordPress (von Anfang an selbst gehostet) und ich registrierte 5hearts.de – ich habe unter dieser Domain allerdings eine ganze Weile pausiert. Von 5hearts.de sprang ich zu cabezudo.de und auch auf purplemint.de habe ich eine Weile persönliches gebloggt. Bis sich die Geburt unseres Sohnes ankündigte und ich meine Themen etwas trennen wollte. Und da fühlte sich 5hearts wieder „richtig“ an, weil es hier um Herzensthemen geht. Das Mamasein, Alltag, Haus, Garten…
Wie ich zum Bloggen gekommen bin, kann ich nicht so genau sagen. Es fing mit myblog an, wo ich Tagebuch schrieb, dann eben cutenews auf einer statischen Website, die ich mit viel Herzblut erstellt habe. Ich hatte schon immer Freude am digitalen gestalten. Und irgendwann kam dann wordpress.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Ja, zum großen Teil schon. Allerdings hänge ich es nicht an die große Glocke oder erzähle es jedem direkt. Aber ich mache auch kein Geheimnis draus. Ein paar Freundinnen lesen hier mit und das freut mich sehr, aber manchmal ist es komisch, wenn gebloggtes beim nächsten Treffen angesprochen wird. Ich bin dann irgendwie doch überrascht – fragt mich nicht warum. Aber irgendwie ist es auch ganz praktisch, wenn die, die es interessiert, so auf dem Laufenden bleiben können. Und man hat sich beim nächsten Kaffee ja trotzdem noch etwas zu erzählen.
Durch Blogger-Veranstaltungen gibt es nun auch ein paar Menschen, die ich erst aus dem Internet kannte und nun auch real zu meinen Freunden zähle. Das ist auch sehr schön. Da wird dann beim Tee auch mal mehr über das Bloggen gesprochen und Ideen ausgetauscht.

Blogparade - Du und dein Blog - Hände Laptop - Filofax

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Klar, ohne geht es doch als Blogger eigentlich nicht oder? Auf Facebook bin ich doch sehr aktiv (in Gruppen unterwegs) und auf instagram schaue ich auch jeden Tag vorbei. Twitter nutze ich nur ab und zu. Häufig als News-Feed, wenn etwas besonderes los ist. Oder wenn mir langweilig ist und instagram dank schlechter Internetverbindung die Bilder nicht laden will. Pinterest liebe ich auch, muss mich aber manchmal zügeln, dort nicht zu viel Zeit zu verbringen. Die Links zu meinen Profilen findest du in der Sidebar.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)

Ich finde es schade, dass immer weniger auf den Blogs kommentiert wird. Manchmal gibt es bei facebook noch einen Daumen hoch für den Beitrag, aber das wars häufig auch schon. Ich habe das gerade auf purplemint mit meinen Freebies gemerkt. Die Printables werden über 1000x runtergeladen, aber wenns gut läuft, finden sich 5 Kommentare unter dem Blogpost. Das ist irgendwie etwas Schade. Es geht mir nicht darum, dass ich für alles mögliche gelobt werden will oder ähnliches, aber Kommentare sind in meinen Augen eine Art von Wertschätzung. Printables sind Arbeit. Und ein Blogbeitrag ist auch Arbeit. Klar, wir machen das, weil es uns auch Spaß macht. Aber irgendwie wollen wir ja auch den Lesern einen Mehrwert bieten.
Als es noch mehr Tagebuchbloggen war, hatte man seine Blogger-Runde. Man kommentierte gegenseitig jeden neuen Beitrag und gab sich Tipps und Ratschläge. Das vermisse ich ein klein wenig.
Zum Glück gibt es in meinem Umfeld noch ein paar „alte Hasen“, die das genau so kennen wie ich. Und ich freue mich immer sehr über die Kommentare.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Das Netzwerken. Der Austausch untereinander. Und dass man am Leben anderer teilnehmen kann, obwohl man meilenweit entfernt wohnt. Egal ob es Tagebuchblogs (neumodisch häufig als Lifestyleblog betitelt *lach*) oder Blogs mit Mehrwert (Anleitungen, etc.) sind – solange ich etwas vom Menschen dahinter erfahre, mag ich vieles gerne lesen. Und ich liebe die Vielseitigkeit. Im Moment interessieren mich Mamathemen sehr stark, vorher waren es andere Sachen. Aber zu allen Themen finde ich passende Blogs. Und teilweise entwickeln sich die Blogs die ich lese sogar mit mir weiter. Man merkt, dass bei vielen die man schon länger liest, irgendwann ein Veränderung eintritt. Und manchmal deckt die sich mit den Veränderungen bei mir. Manchmal auch nicht, aber dann zieht man eben weiter, wenn es so gar nicht mehr zusammen passt.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich selbst sehe mich nicht ganz krass in einer Nische. „Lifestyle“ ist ja doch recht allgemein gefasst. Interessenschwerpunkte habe ich aber definitiv. Ich lese z.B. kaum Buch- oder Beautyblogs weil mich die Themen nicht so interessieren. Ich lese zwar gerne mal ein Buch, aber habe da mein Genre und lese nicht groß Rezensionen. Irgendwie sind die aus der Schulzeit noch negativ behaftet bei mir.
Aber ansonsten ist mein Feedreader sehr bunt gemischt.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Klar, so einige. Und dabei fällt mir auf, dass ich meine „Lieblinks“ hier dringend wieder einpflegen muss.
Zu meinen Alltime-Favorites gehören Aki (fraeulein-nebel), Missi (himmelsblau) und Lara (lifesayshello) – insbesondere weil wir uns auch außerhalb der Blogs gerne ausgetauscht haben. Den Blog von Nadine (Papier-Stoff-Leben) lese ich auch schon sehr lange und Sari (heldenhaushalt) und Anne (vom-landleben) lese ich ebenfalls seit Beginn meiner Bloggerzeit. Außerdem ist da noch Katja (baby-und-meer), die fürher als maedchenmitherz gebloggt hat und die ich nun seit über 3 Jahren auch real kenne und mit der ich mich mittlerweile sogar regelmäßig treffe, weil wir in der gleichen Ecke leben. Man trifft sich sogar zwischendurch beim Rossmann. *lach* Manchmal schon witzig, wie die Bloggerwelt einen zusammen bringt.

Wie siehst du die Bloggerwelt?

Wenn du auch an der Blogparade teilnehmen möchtest, wird Steffi sich sicher freuen. Schau dazu einfach bei ihrem Startbeitrag vorbei. Ich hoffe, du fandest meine Antworten verständlich. Ich freue mich auf dein Feedback.

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5 Monate Baby – wie unser Sohn sich entwickelt

Baby-Entwicklung: Der Lütte ist 5 Monate

Es wird ja immer gesagt, dass man die erste Zeit mit Baby genießen soll, weil sie so schnell vergeht. Und es ist wirklich wahr. Der Lütte ist nun schon 5 Monate alt und ich habe das Gefühl irgendwie nicht mitzukommen. Vielleicht hilft mir der Rückblick das alles zu verarbeiten?

5 Monate Baby – Was kann unser Sohn?

Er dreht sich auf den Bauch. Und zwar ständig (bisher aber nur über die linke Seite). Manchmal ist er da dann eine ganze Weile zufrieden und schaut sich interessiert um. Manchmal fängt er direkt nach dem Drehen an zu quengeln, weil er alleine noch nicht wieder zurück kommt. Mit dem „Spiel“ hält er Mama und Papa ordentlich auf Trapp.
Außerdem hat er seine Füße entdeckt. Er ist viel am rumturnen und zieht sich die Füße zum Mund. Beim Wickeln hält er die Füße gerne fest. Manchmal echt zu süß.

5 Monate – Beschäftigung mit dem Baby?

Er beschäftigt sich gerne unter seinem Dschungel. Die verschiedenen Anhänger werden genau unter die Lupe genommen und intensiv studiert – mit Händen und Mund.
Wir bieten ihm regelmäßig ein paar verschieden Spielsachen an. Mal den Oball, mal eine Rassel oder auch das Knistertuch. Am liebsten mag er es, wenn man einfach mit ihm redet und rumalbert. Und er liebt es zu „fliegen“ – wie auf unserem Foto zu sehen. Er hat da eine ziemliche Körperspannung.

Baby-Entwicklung: Der Lütte ist 5 Monate

5 Monate – Baby-Entwicklung

Gewicht: ca. 7 kg
Größe: ca. 66 cm

Die Klamotten in Größe 56 haben wir mittlerweile komplett aussortiert. Wir tragen nun nur noch Größe 62. Die Schlafsäcke in 70 cm werden so langsam etwas knapp. Er ist mit den Füßen fast unten dran. Wir müssen also wohl zur nächsten Größe wechseln.
Bei den Windeln sind wir noch bei Größe 3 – bald werden wir wohl wechseln.

Ich habe das Gefühl, dass sich der Lütte aktuell etwas mit dem Einschießen der Zähne rumplagt. Es gibt Tage, da ist er etwas wehleidig und kaut ganz viel rum. Es ist noch kein Zahn durch gebrochen (wäre im Durchschnitt vielleicht auch etwas früh), aber es gibt ja die Vorstufe, dass die Zähne ins Zahnfleisch einschließen. Zumindest ist das aktuell meine Erklärung, wenn er einen schlechten Tag hat.

5 Monate – Wie ist es mit dem Schlafen?

Im Bezug aufs Schlafen war ich ja etwas verwöhnt. Und seit einiger Zeit hat sich die Situation wieder etwas „verschlechtert“.
Wir haben gemerkt, dass er ab 19 Uhr quengelig wurde und deswegen geht er nun um die Zeit ins Bett. Er schläft dann auch sehr gut, wird meist aber wach, wenn wir ins Bett gehen. Also wird er noch mal gegen 22:30 Uhr gestillt und schläft dann weiter. Er meldet sich dann alle 3-4 Stunden. Und ab 6 Uhr morgens mag er irgendwie nicht mehr schlafen. Ich glaube, er wird Frühaufsteher. An den neuen Rhythmus muss ich mich noch etwas gewöhnen. Im Moment fühle ich mich morgens noch sehr gerädert. *gähn*
Das Einführen der Mittagspause klappt aber ganz gut. Wir haben zwar noch keine feste Zeit, aber irgendwann zwischen 12 und 16 Uhr lege ich ihn in sein Bett (ja, das große Bett im Kinderzimmer) und er schläft ca. 45-60 Minuten. Je nach seiner Laune wird er dann gestillt und schläft evtl. noch mal 30 Minuten. Kommt immer so ein bisschen drauf an, was vormittags so los war.

5 Monate Baby - Shooting - Babyfüße

5 Monate – Zeit für Brei?

Wir haben es 3x probiert. Zwei mal ein paar Löffel von einem gekauften Pastinakenbrei. Das fand er sehr interessant und hat nach ein paar mal drauf rumlutschen immer schon den Mund aufgemacht, wenn der Löffel ankam. Danach haben wir dann selbst Pasitnakenbrei gekocht und davon ein paar Löffel gefüttert. Tja. Der schien ihm irgendwie nicht bekommen zu sein. Abends fing er von jetzt auf gleich tierisch an zu schreien und zu weinen. So habe ich unseren Sohn noch nicht erlebt. Wir waren in dem Moment auch noch gerade in einem Restaurant, weil wir eigentlich anlässlich unseres Hochzeitstages nett essen wollten. Nach 15 Minuten mit schreiendem Kind auf dem Arm, das sich absolut nicht beruhigen ließ, haben wir abgebrochen und sind ohne Essen wieder nach Hause. An dem Abend war es mal nicht die Mama, die ihn beruhigen konnte, sonder nur bei Papa auf dem Arm war es gut. Das war vielleicht ein eigenartiges Gefühl für mich. Mein Mann ist fast 3 Stunden mit ihm auf und ab gelaufen. Die aufrechte Haltung gefiel ihm am besten und irgendwann ist er an der Schulter meines Mannes eingeschlafen und er konnte ihn ins Bett legen. Nachts war es dann zum Glück gut. Ich befürchte, dass der Brei vielleicht zu fest war? Ist etwas schwierig, die passende Konsistenz zu finden. Wir pausieren jetzt erst mal, denn am Donnerstag habe ich einen Termin bei meiner Hebamme zur Beikostberatung. Danach geht es dann wahrscheinlich weiter.
So einen Abend möchten wir bitte nicht noch mal haben. Es tat mir im Herzen weh, den Lütten so schreien und weinen zu hören. Er hat richtig geschluchzt. Schrecklich.

Noch mehr Entwicklungsberichte?

Falls euch die ganzen Entwicklungsschritte interessieren, könnt ihr euch gerne noch die anderen Beiträge anschauen:
3 Monate Baby
4 Monate Baby

Außerdem kann ich euch die Beiträge von Sarah zum Thema Baby-Entwicklung sehr ans Herz legen. Sie schreibt aktuell über die Entwicklung ihrer Baby-Tochter und hat davor auch schon über die Entwicklung ihres 2. Sohnes geschrieben.

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4 Monate Baby – wie unser Sohn sich entwickelt

Baby-Entwicklung: Der Lütte ist 4 Monate

Es kommt mir vor wie gestern, dass ich den Beitrag über die 3 Monate geschrieben habe. Aber es ist wahr: Der Lütte ist nun schon 4 Monate auf dieser Welt. Die Zeit vergeht einfach so wahnsinnig schnell.

4 Monate – Was kann unser Sohn?

Er brabbelt wie ein Großer. Kreischt und quietscht und freut sich über seine Töne. Er dreht sich viel auf die Seite und hat es ein paar mal auch schon fast komplett auf den Bauch geschafft. Er hält den Kopf weitesgehend selbstständigkeit und wirkt insgesamt wesentlich „robuster“.
Er greift bewusst nach Dingen, die man ihm hinhällt und greift auch nur noch selten daneben. Er nimmt weiterhin alles in den Mund.

4 Monate – Beschäftigung mit dem Baby

Eigentlich nicht groß anders als noch vor einem Monat. Ich biete ihm regelmäßig Spielsachen an. Der O-Ball ist weiterhin hoch im Kurs. Außerdem das Esel-Schnuffeltuch aus der Willkommensbox von Rossmann. Das drückt er im Moment beim einschlafen tagsüber gerne an sich. Aber er spielt auch damit und nuckelt darauf rum.
Wir hatten schon vor der Geburt einen tollen Spielwürfel geschenkt bekommen, der jetzt immer am Kinderwagen hängt. Der hat auf einer Seite einen Spiegel und rundum verschiedene Zipfel, Materialien und einen Beißring. Mit dem beschäftigt er sich auch gerne.

Montag waren wir das erste mal zum Babyschwimmen. Auch das fand er super. Durchs Wasser gezogen werden und vor sich hin plantschen. Er hatte sichtlich Spaß.

Baby-Entwicklung: Der Lütte ist 4 Monate

Baby-Entwicklung

Gewicht: 6,33 kg
Größe: 65 cm
Kopfumfang: 42 cm

Wir hatten letzte Woche die U4, deswegen habe ich dieses Mal genaue Zahlen. Der Kinderarzt war sehr zufrieden mit seiner Motorik. Der Lütte hat da auch die erste Impfung bekommen und das sehr gut weggesteckt. Außer leicht erhöhte Temperatur am Abend und etwas mehr schlafen hat man ihm da nichts von angemerkt. Keine dicken Knubbel am Bein etc.

Wir nutzen immer noch die Windeln in Größe 3 und er trägt jetzt Größe 62 in Bodys und Co.
Selbstgenähte Klamotten sind meist noch nach dem 56er Schnitt. Die fallen irgendwie etwas größer aus…

4 Monate – Wie ist es mit dem Schlafen?

Er schläft weiterhin sehr gut. Wenn er mit uns ins Bett geht (also gegen 22.30 Uhr noch mal gestillt wird), schläft er durch. Ich musste ihn schon ein paar Mal um 7 Uhr rum wecken, weil wir einen Termin hatten… Ich habe mal probiert, ihn eher hinzulegen (gegen 20 Uhr), aber dann meldet er sich in der Nacht verständlicherweise auch wieder. Mal sehen, wie wir das künftig lösen.
Tagsüber schläft er nur noch wenig. Mal ein Stündchen, aber auch nur 2 oder höchstens 3 mal am Tag. Ich bin am überlegen, so langsam die Mittagsstunde einzuführen und ihn dann in sein eigenes Bett zu legen. Werden wir mal ausprobieren.

4 Monate – Fremdeln

Man merkt mittlerweile deutlich, dass er uns erkennt und auf Fremde entsprechend anders reagiert. Die Arzthelferin beim Kinderarzt wurde angeschrien, als sie ihn angesprochen hat. Aus dem Nichts fing er tierisch an zu schreien und zu weinen. Da wurde mir das so richtig bewusst, dass er Fremde komisch findet.
Wir müssen jetzt aufpassen, dass er regelmäßig zu den Omas und Opas geht, damit er die weiterhin als vertraut wahrnimmt.

Die Baby-Entwicklung ist schon eine spannende Geschichte. Und es fällt mir immer wieder schwer zu glauben, wie schnell das alles geht.
Anfang Juli haben wir nun übrigens Taufe. Dafür nähe ich ihm gerade ein Outfit. 😮
Ist bei euch die Taufe in einem normalen Gottesdienst oder gibt es dafür einen extra Gottesdienst?

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Mamatalk: Von Sorgen, Ängsten und dem ersten Mal

Mamatalk: Von Sorgen, Ängsten und dem ersten Mal | 5hearts.de

Kurzer Hinweis: Es geht nicht um DAS erste Mal. Es geht um die ersten Male als Mama. Nur das hier keiner falsche Erwartungen hat.

Ich bin ein nachdenklicher Mensch. Schon immer gewesen. In meinem Kopf spiele ich viele Szenarien durch und denke über diverse was-wäre-wenn-Situationen nach. Manchmal würde ich meinen Kopf deswegen gerne ausschalten können. Nicht immer sind so viele Gedanken von Vorteil.

Seit ich Mama bin, kreisen meine Gedanken am meisten um den Lütten. Das ist nicht verwunderlich, da ich ja für ihn verantwortlich bin. Dafür verantwortlich, dass er genügend trinkt (Muttermilch), dass er gesund ist, dass es ihm gut geht. Dafür, dass er warm genug angezogen ist oder auch nicht zu warm (Blogbeitrag über die richtige Kleidungswahl). Das ist kein Problem, das mache ich gerne. Ich muss sagen, dass ich meine „neue“ Mamarolle liebe. Ich fühle mich wohl als Mama.

Das erste Mal – Sorgen einer Neu-Mama

Aber gerade weil ich das erste mal Mama geworden bin, gibt es natürlich auch viele „erste Male“. Das erste Mal einen wunden Po. Das erste Mal trockene Haut. Das erste Mal Milchschorf oder Kopfgneis (was ist es?). Das erste Mal der Verdacht auf Fieber. Und irgendwann das erste Mal richtig krank sein oder viele andere erste Male.
Bei jedem ersten Mal mache ich mir Sorgen. Bin unsicher, was dir richtige „Maßnahme“ ist. Möchte nicht zu viel machen, aber auch nicht untätig sein. Frage mich, ob ich zum Arzt gehen soll mit dem Lütten oder ob ich überreagiere. Ich möchte nicht zu den Panik-Mamas gehören, aber habe auch Angst, etwas zu verschleppen oder falsch zu handeln.

Mamatalk: Von Sorgen, Ängsten und dem ersten Mal

Hilfe und Ratschläge

Das Internet ist in solchen Momenten Fluch und Segen zu gleich. Man findet zwar viele Ratschläge und kann sich sicher sein, dass irgendjemand bereits vor einem das gleiche Problem hatte. Aber man findet auch häufig zu viele verschieden Ratschläge und fühlt sich dann irgendwie noch hilfloser als vorher. So geht es mir zumindest.

Ich habe das Glück, dass meine Mutter „vom Fach“ ist. Sie hat 40 Jahre im Krankenhaus auf den Wochenstation gearbeitet und kennt natürlich vieles. Sie ist zwar seit einem Jahr auf Rente (praktisch für die Kinderbetreuung), aber trotzdem ist ihr Wissen noch recht aktuell und rührt nicht von meiner Babyzeit vor 28 Jahren her. Das ist sehr praktisch und ich frage sie häufig um Rat. Am Ende muss ich natürlich trotzdem entscheiden und auf mein Bauchgefühl hören. Aber das sollten wir Mamas eigentlich immer. Ich glaube, das wir mit der Geburt auch eine sehr gute Intention entwickeln und instinktiv wissen, was „richtig“ ist.

Wie habt ihr euch am Anfang gefühlt? Habt ihr jemanden, der euch Ratschläge geben kann? Sucht ihr auch gerne mal im Internet nach Hilfe?

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3 Monate Baby – wie unser Sohn sich entwickelt

Es ist kaum zu glauben und irgendwie immer noch so unwirklich, aber unser Sohn ist nun schon seit 3 Monaten bei uns. Seit 3 Monaten bereichert er unseren Alltag, hat mein Leben auf den Kopf gestellt und gibt uns so viel Liebe, dass mir manchmal die Tränen (vor Freude!) kommen. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass man ein kleines Wesen so lieb haben kann. Aber ja, man kann. Und es ist einfach wundervoll.

3 Monate – Was kann unser Sohn?

Er hat bereits mit ca. 4 Wochen angefangen, seine Stimme zu entdecken. Mittlerweile wird er immer lauter und schreit vergnügt. Als ob er sich freut, dass Töne kommen. Es ist eine Mischung aus Schreien und quietschen. Und dann brabbelt er wieder. Es ist einfach zu niedlich.

In Bauchlage kann er seinen Kopf schon sehr gut halten. Wir „trainieren“ abwechselnd auf einem kleinen Kissen und flach auf dem Bauch. Das Kissen hilft ihm, dass die Ellenbogen nicht immer nach hinten wegrutschen und er kann sich mehr auf den Kopf konzentrieren. In Bauchlage zieht er die Arme häufig nach hinten und macht dann eher eine Bauchrolle. Die Füße sind dann fast höher als der Kopf. Aber auch das ist schon deutlich besser geworden. Er hält seinen Kopf schon gut und dreht ihn in beide Richtungen.

Er nimmt die Hände gerne in den Mund und lutscht auf der Faust rum. Erst hat er das immer nur mit der rechten Hand gemacht, aber mittlerweile klappt es auch mit der Linken.
Wenn man ihm den O-Ball anbietet, hält er ihn auch mal kurz fest. Richtig greifen kann er noch nicht. Das passiert manchmal eher zufällig, dass sich seine Finger im Ball verhaken.
Tücher, die neben seinem Kopf liegt, krallt er manchmal fest und schiebt sie dann in den Mund. Auch Knistertücher findet er ganz gut und zappelt mit ihnen rum.
Generell liegt er viel auf dem Rücken und wenn ich ihn gerade auf die Krabbeldecke gelegt habe, gelingt es ihm recht schnell, sich zu drehen. Also nicht den Körper an sich, sondern er liegt dann irgendwann um 90° gedreht auf der Krabbeldecke. Schiebt sich also rum. Gestern hat er sich aber zum ersten Mal auch leicht auf die Seite gedreht.

3 Monate – Beschäftigung mit dem Baby

Ich unterhalte mich viel mit ihm. Beim Wickeln oder wenn er neben mir auf der Krabbeldecke liegt und vor sich hin strampelt. Ich erzähle ihm, was ich so mache oder singe ihm etwas vor. Auf dem Wickeltisch machen wir auch immer etwas Schabernack. Ich kitzel ihn oder puste ihn an. Und wir machen „Sportübungen“: Beine anwinkeln und strecken, hin- und herdrehen, etc.
Ich biete ihm regelmäßig verschiedene Spielzeuge an. Der O-Ball lässt sich von ihm schon gut halten und ansonsten haben wir Knistertücher, eine Rassel und ein Plüschtier/Schnuffeltuch (hat einen Kopf und der Körper ist eher ein Tuch). Mehr braucht es in meinen Augen noch nicht. Ich finde es nur wichtig, dass man ihm etwas zum greifen und anschauen anbietet.

Baby-Entwicklung

Gewicht: ca. 6 kg (seit dem die Hebammen nicht mehr kommt, kann ich das nicht mehr so genau sagen…)
Größe: ca. 63 cm

Er ist ordentlich gewachsen und trägt überwiegend noch Größe 56, aber bei Schlafanzügen mit Fuß schon Größe 62. Er ist – wie ich finde – lang und schlank.
Seit ca. 2 Wochen verwenden wir die Windeln von Lillydoo in Größe 3. Wir haben noch ein Paket Pampers in Größe 3 stehen, aber die fallen irgendwie etwas größer aus. Die werden wir demnächst mit aufbrauchen. Ansonsten sind wir mit den Lillydoos aber sehr zufrieden und werden die weiterhin beziehen.
Er hat seit der Geburt braune Haare und die sind zwischenzeitlich zwar etwas weniger geworden, aber nicht ganz ausgefallen. Im Moment hat er aber sehr trockene Kopfhaut und ich öle ihn jeden Abend ein und massiere die Kopfhaut. Es wird langsam besser, habe ich das Gefühl.

3 Monate – Wie ist es mit dem Schlafen?

Was das Schlafen anbelangt, sind wir sehr zufrieden. Er geht abends meist mit uns ins Bett (zwischen 22 und 23 Uhr). Ich stille und wickel ihn dann noch mal, er bekommt den Schlafanzug an und dann lege ich ihn in sein Beistellbett. Die Spieluhr läuft dann einmal durch und wir machen das Licht aus. Er zappelt dann meist noch etwas rum, aber ohne zu meckern und schläft dann einfach ein. Mal mit und mal ohne Schnuller. Und dann schläft er aktuell 7-8 Stunden am Stück. Warum ich mich da fast für schäme, habe ich letztens schon geschrieben.
Die Nächte sind also sehr entspannt. Wenn ich morgens dann zwischen 6 und 8 Uhr mit ihm aufstehe, platze ich allerdings auch fast… Die Still-Mamas werden wissen, was ich meine. Aber damit komme ich ganz gut klar.
Tagsüber hat er 3-4 Schlafphasen und ist dazwischen viel wach und möchte unterhalten werden.

Das war der erste Bericht über die Baby-Entwicklung. Weitere werden folgen. Ich möchte damit nicht zum vergleichen anregen, aber einfach festhalten, was unser Sohn wann ungefähr kann. Einfach für uns selbst, aber vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen auch. 😉

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