U-Heft-Hülle nähen – mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

U-Heft-Hülle nähen - mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

Seit über einem Jahr nähe ich nun. Erst waren es kleine Kosmetik-Täschchen, dann ein paar gemütliche Hosen für meinen Schwangerschaftsbauch und nun sind es hauptsächlich Sachen für den Monsieur (Warum wir unseren Sohn so nennen?). Es macht unheimlich Spaß, selbst Klamotten oder praktische Dinge zu nähen. Man kann nach eigenem Gusto Stoffe auswählen und richtig kreativ werden.

Vor kurzem stand nun eine U-Heft-Hülle auf dem Plan. Dieses hübsche gelbe Heft brauchte dringend eine ansehnliche Verpackung in der auch Impfpass und Versichertenkarte integriert werden können. Also habe ich im Internet nach Anleitungen gesucht und bin fündig geworden. Bei Rock’n’Jani und auf dem Blog Nähte von Käthe habe ich jeweils gut erklärte Tutorials gefunden. Beide haben ähnliche Maße, unterscheiden sich nur leicht im Vorgehen. Ich habe mich von beiden inspirieren lassen und bin selbst noch etwas kreativ geworden. Die Karte sollte wie gesagt auch ihren Platz finden. Wäre ja doof, wenn ich die im Portemonnaie habe und der Liebste mal mit dem Monsieur zum Arzt muss. Ich habe lieber alles zusammen. Jetzt brauchen wir nur die Hülle greifen und alles ist dabei.

Ich habe nun keine ausführliche Foto-Anleitung für euch. Ich betrachte mich nicht als Näh-Guru, sondern bin selbst noch Anfängerin. Aber ich gebe euch gerne meine Maße und mein Vorgehen mit auf den Weg. Die oben genannten Anleitungen zeigen und beschreiben das meiste. Ich fand sie wirklich gut verständlich.

Material für die U-Heft-Hülle

1x 33×24 cm // Außenstoff (kann auch aus mehreren Teilen zusammen gesetzt werden)
1x 33×24 cm // Vlieseline H250 (für den Außenstoff)
1x 33×24 cm // Innenstoff
2x 23×24 cm // Stoff für die Laschen (wird mittig gefaltet, so dass es 11,5×24 cm ist)
1x 13,5×24 cm // Stoff für die Impfpasstasche (wird gefaltet, so dass es 13,5×12 cm groß ist)
1x 18×8,5 cm // Stoff für das Kartensteckfach (wird gefaltet, so dass es 9×8,5 cm groß ist)
Stoff für Dekoration, Vliesofix fürs applizieren

Name applizieren mit Gradstich

U-Heft-Hülle - Name applizieren - mit Vliesofix und Gradstich

Es war für mich das erste Mal, dass ich etwas appliziert habe und ich habe keine Ahnung, ob mein Vorgehen richtig und sinnvoll war.
Den Namen habe ich auf dem PC in der gewünschten Größe vorgeschrieben und spiegelverkehrt ausgedruckt. Mit Bleistift habe ich die Buchstaben auf Vliesofix übertragen und auf ein Stückchen Stoff aufgebügelt. Dann ausgeschnitten (nicht mit der guten Stoffschere, weil man ja auch eine Lage Papier mit schneidet!) und auf den Grundstoff gebügelt.
Mit einem kurzen Gradstich habe ich jeden Buchstaben umnäht. Die Rundungen habe ich hauptsächlich mit dem Handrad gemacht, weil ich mit dem Pedal sonst übers Ziel hinaus geschossen wäre. Es hat bei mir auch sehr gut ohne Stickvlies o.ä. geklappt. Aber das kommt wahrscheinlich auch immer auf den Stoff an.

Außenstoff zusammen nähen

U-Heft-Hülle - Außenseite (Rückseite)

Meine Außenseite besteht aus 3 Stückchen Stoff. Einmal der Streifen mit dem Namen, einmal der gleiche Streifen ohne Namen und das Mittelstück. Ich habe alle Teile mit Gradstich zusammen genäht, die Nahtzugabe in Richtung des grauen Stoffes gelegt und noch mal abgesteppt. Ich mag das optisch einfach gerne leiden. Ist aber kein Muss.
Ist die Außenseite fertig, wird die Vlieseline aufgebügelt. Ich lege immer ein Küchentuch drüber und gehe dann mit dem Bügeleisen drauf. Ansonsten habe ich schon braune Stellen bekommen…

Steckfächer vorbereiten

U-Heft-Hülle - Fach für Versichertenkarte

Für die Steckfächer werden die Stoffe erst mal rechts auf rechts gefaltet und die beiden Seiten geschlossen. Unten bleibt komplett offen. Ecken zurück schneiden und wenden. Ich bügel die Kante dann noch mal glatt und habe sie abgesteppt. Auch hier wieder weil ich es einfach schöner finde.

Innenlaschen und Steckfächer

U-Heft-Hülle - Fach für Impfpass

Die Lasche auf die die Steckfächer kommen, wird flach hingelegt. In der unteren linken Ecke wird das Fach für den Impfpass aufgelegt. Die offene Seite zeigt nach unten.
In der oberen linken Ecke wird das Kartenfach aufgelegt. Ich habe es nach links etwas überstehen lassen. Einfach mal testen, wie weit die Karte rausschauen soll (Nahtzugabe bedenken).
Das Kartenfach wird dann unten einmal festgenäht, weil die Karte von rechts reingeschoben wird.
Dann faltet man die Lasche wieder und beim absteppen wird die Impfpasstasche auch gleich mit festgenäht.
Die zweite Lasche wird einfach nur gefaltet und abgesteppt.

U-Heft-Hülle zusammen nähen

U-Heft-Hülle - Innenansicht mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

Und dann wird auch schon alles zusammen genäht.
Der Außenstoff wird mit der schönen Seite nach oben hingelegt. Die Lasche mit den Steckfächer wird auf die spätere Vorderseite gelegt (so dass die Steckfächer unten liegen), die andere Lasche auf die Rückseite. Dann Innenstoff mit der schönen Seite nach unten. Rundum feststecken. Darauf achten, dass auch die Laschen überall gesteckt werden, dass die auch wirklich mit festgenäht werden.
Unten in der Mitte bleibt eine Wendeöffnung.
Rundum zusammen nähen (ca. 4-5mm Nahtzugabe), Überstände und Ecken zurück schneiden und wenden.
Die Laschen sind im ersten Moment außen und müssen dann noch einmal umgestülpt werden. Ecken schön ausformen.
Wendeöffnung stecken und beim knappkantigen absteppen schließen.

Das wars auch schon.
Ich habe ungefähr 3 Stunden gebraucht.

Anfängerfehler beim Nähen…

Anfängerfehler beim Nähen - mit zu viel Nahtzugabe genäht und dadurch am Ende zu eng

Ich muss zugeben, dass ich zwei Anläufe gebraucht habe. Beim ersten Versuch hatte ich den Namen weggelassen und habe beim Nähen zu viel Nahtzugabe gelassen. Nach dem Wenden passte das U-Heft zwar so gerade noch rein, aber absteppen war nicht mehr möglich. Außerdem hatte ich da noch kein Steckfach für die Versichertenkarte vorgesehen.
Also habe ich einen zweiten Anlauf gewagt und mich dabei auch gleich an den Namen gemacht. Weil der erste Versuch zu eng geworden ist, habe ich dieses Mal in der Höhe noch einen halben Zentimeter zugegeben. Da ich nun aber auch mit weniger Nahtzugabe genäht habe, ist die Tasche nun etwas groß geworden… Argh. Irgendwas ist immer. Das U-Heft hat nun also etwas Spiel. Wenn man sich aber an die Maßangaben oben hält und nicht zu viel Nahtzugabe hat, sollte alles super passen.

U-Heft-Hülle nähen - mit Fächern für Impfpass und Versichertenkarte

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Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

In der Schwangerschaft hatten wir für unser Baby den Arbeitstitel „Klein-Brauni“. Arbeitstitel klingt etwas komisch, aber im Grunde ist das Baby dann ja noch in Arbeit… Wir wollten den Namen nicht verraten (als er für uns fest stand), aber brauchten irgendeine Bezeichnung, wenn wir über das Baby sprachen. Unser Baby. Und da wir mit Nachnamen ja „Braun“ heißen und mein Mann von Kollegen gerne „Brauni“ gerufen wird, lag es nahe, dass unser Nachwuchs eben „Klein-Brauni“ heißt.

Ein Kosename für Klein-Brauni

Das hat sich bis zur Geburt bei uns auch gehalten. Als Kosename ist das aber doch denkbar ungeeignet. Am Anfang haben wir vieles probiert und immer mal wieder haben sich andere Bezeichnungen eingeschlichen. Und irgendwann hat sich für meinen Mann und mich ein Kosename gut angefühlt. Und seit dem heißt unser Sohn häufig „Monsieur“, wenn wir über ihn sprechen. Klar, es wird natürlich auch der Name verwendet. Aber manchmal braucht man die Verniedlichung. Wir zumindest.

Kosenamen werden meist unter Personen vergeben, die in einer engen Beziehung zueinander stehen (wie Verliebte, Ehepaare oder Eltern, Freunde und Kinder).

Quelle: wikipedia

Hier auf dem Blog hatte ich es mal mit „der Lütte“ versucht. Beim Schreiben passt das auch gut. Aber in unseren Sprachgebrauch hat es die Bezeichnung nicht geschafft. Deswegen heißt der Lütte von nun an Monsieur. Die Beiträge über ihn werde ich aber weiterhin mit „Klein-Brauni“ taggen. Wer weiß, ob nicht irgendwann noch mal „Mini-Brauni“ dazu kommt? Man muss das ja unterscheiden können.

Wie ist das bei euch?
Habt ihr einen Kosenamen für euer Baby?
Oder findet ihr Kosenamen/Spitznamen irgendwie albern?

Namen vor der Geburt verraten?

Gehört ihr zu den Leuten, die den gewählten Namen für sich behalten oder geht ihr mit dem Namen ganz offen um?

Arbeitstitel und Kosename fürs Baby

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Monatsrückblick – Juli 2017

Monatsrückblick Juli 2017

Man mag es kaum glauben, aber mir fehlen die regelmäßigen Monatsrückblicke. Als ich letztens die persönlichen Beiträge von purplemint hierher umgezogen habe (wieso, weshalb, warum erzähle ich irgendwann noch), konnte ich noch mal etwas in Erinnerungen schwelgen. Und da ist mir klar geworden, dass die Monatsrückblicke einfach toll sind, wenn man später mal lesen möchte, was so los war. Irgendwie wie eine Art Tagebuch nur nicht ganz so intim. Also starte ich mitten im Jahr wieder mit den Monatsrückblicken.
Am 23. eines Monats kommt immer das Monatsupdate für den Lütten. Seine Entwicklungsschritte werden also bereits festgehalten. In diesem Monatsrückblick geht es also eher um mich und um uns als Familie.

Highlights im Juli

Der Monat begann direkt mit der Taufe des Lütten. Zu diesem Anlass ist auch meine Verwandtschaft aus Braunschweig angereist. Es war sehr schön wieder ein paar Tage mit ihnen zu verbringen. Über die Taufe möchte ich eigentlich gesondert noch mal ein paar Zeilen schreiben.
Der Liebste und ich (natürlich mit dem Lütten) haben mal wieder einen Shoppingausflug nach Oldenburg gemacht. Erst IKEA mit Frühstück und dann noch etwas durch die Stadt bummeln. Und Sushi essen. So richtig mit Fließband. Habe ich noch nie gemacht, war definitiv ein Erlebnis für mich. Und so verdammt lecker.

Mit meinem Schwager und Frau haben wir uns zum Schokobrunnen essen getroffen. Ein super gemütlicher Abend. Vor dem Schokobrunnen gab es noch Ofenkäse als Grundlage. Zum Schokobrunnen dann alles mögliche an Obst, sowie Kekse und Gummibärchen.
Mit Katja traf ich mich zwei mal zum Basteln. Demnächst gibt es mehr Infos über unser #scrapdetox. Es tat auf jeden Fall gut, endlich mal ein paar Fotos einzusortieren und mit den Alben vorwärts zu kommen.

Mein Liebster und ich haben zum ersten Mal ein Streetfood-Festival besucht. Die Trucks standen in Norden auf dem Marktplatz und wir haben die einzige Regenpause abgepasst und uns was zu essen gegönnt. Irgendwie hatte ich mehr Vielfalt erwartet. Letztlich waren es 7 Stände mit Burgern und 2 oder 3 mit etwas exotischeren Sachen. Leider gab es auch keine Probierversionen, so dass ich nach einem Burger mit Süßkartoffelpommes bereits satt war.
Unseren 3. Hochzeitstag wollten wir eigentlich mit einem Essen in unserem Lieblingsrestaurant feiern. Da hat der Lütte uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was los war, habe ich bereits im Beitrag 5 Monate Baby geschrieben.

Am letzten Samstag war ein Teil meiner Abi-Clique zum Burger essen bei uns. Seit dem der Lütte seine festen Schlafenszeiten hat, ist es für uns schwieriger an Abendveranstaltungen teilzunehmen. Deswegen haben wir zu uns nach Hause eingeladen anstatt dass wir uns im Restaurant treffen. So konnten wir den Lütten einfach schlafen legen und hatten einen tollen Abend.
Mein Mann hat 2 Mayos und ein Ajvar selbst gemacht und auch die Patties hat er selbst gewürzt und zusammen gepresst. Die Burger waren echt verdammt lecker. Ich glaube, es kam bei allen gut an und wir konnten mal wieder ein wenig in Ruhe quatschen.

Monatsrückblick Juli 2017 - Blick in den Garten
Blick in den Garten. In den nächsten Monaten wird sich hier hoffentlich etwas verändern…

Was steht an?

Seit dem 23.07. hat der Liebste nun auch Elternzeit. 2 Monate. Die erste Woche ist nur so vorbei geflogen. Von Bekannten haben wir schon gehört, dass die in der Elternzeit des Mannes fast nichts von ihrer to-do-Liste geschafft haben. Ich versuche optimistisch zu bleiben und hoffe, dass wir zumindest ein paar Punkte umgesetzt bekommen. Wir haben bereits Termine mit befreundeten Pärchen ausgemacht, die wir länger nicht gesehen haben. Außerdem wollen wir endlich unseren Garten anpacken. Der besteht im Moment ja nur aus Rasen. Und der Dachboden muss auch dringend aufgeräumt werden.
Wir haben ein paar Tage Ostsee gebucht und sind gespannt, wie der erste richtige Urlaub mit dem Lütten wird. Ich werde anschließend berichten.

Mediathek

Gehört: Mark Forster – Sowieso
Gesehen: Game of Thornes – die 7. Staffel ist endlich gestartet und ich habe mir natürlich sky Ticket geholt um nichts zu verpassen…
Gelesen: Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis *

Blogosphäre

  • Sari lässt das Going Out-Projekt wieder aufleben. Das erste Thema ist Sommerregen
  • Youdid hat ein wunderbares Fotobuch bei saal-digital drucken lassen. Ich selbst bin ja auch begeistert von der Qualität bei dem Anbieter. Ihren Test und ihre Meinung findest du hier.
  • Ein paar Tipps, wie man seine 1000 (Kinder-)Fotos besser organisieren und sortieren kann, gibt es bei Lotte & Lieke

* Amazon-Werbelink

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{Blogparade} Du und dein Blog

Blogparade - Du und dein Blog

Einige von euch wissen vielleicht, dass ich auch zu den Bloggern gehöre, die schon lange, sehr lange dabei sind. Ich war mit meinen Blogs nicht immer sehr konstant und habe häufiger mal gewechselt. Aber ich habe nie wirklich aufgehört oder komplett pausiert. Ich bewege mich schon gefühlt ewig in der Blogosphäre und habe auch die Veränderung mitbekommen.
Über eben diese Veränderung macht Steffi sich Gedanken und hat deswegen eine Blogparade ins Leben gerufen: Du und dein Blog.
Weil Blogparaden für mich zum Bloggen irgendwie dazu gehören (früher habe ich viel häufiger an diversen Paraden teilgenommen), möchte ich Steffis Fragen gerne beantworten. Wenn du auch teilnehmen möchtest, schau einfach bei Steffi vorbei. Dort findest du alle weiteren Infos.

Die Fragen der Blogparade – Du und dein Blog

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Hej! Ich bin Ulrike, kurz einfach Ulli, 28 Jahre und lebe zusammen mit meinem Mann, unserem Sohn und unseren beiden Katzen im Herzen Ostfrieslands. Wir haben 2012 unser Haus gekauft, 2014 geheiratet und im Februar 2017 ist unser Sohn geboren. Man könnte uns also als typische kleine Familie bezeichnen.
Ich bin Mediengestalterin in Elternzeit und versuche mir gerade in Teilzeit eine kleine Selbstständigkeit als Designerin aufzubauen. Und vielleicht auch als Bloggerin. Mal sehen.
Man findet mich nicht nur hier, sondern auch auf purplemint.de

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Puh, das kann ich gar nicht so genau sagen. 2004 habe ich meine erste Domain gekauft (herzmelodie.net) und dort mit cutenews eine Art Blog begonnen. Irgendwann kam dann der Wechsel zu WordPress (von Anfang an selbst gehostet) und ich registrierte 5hearts.de – ich habe unter dieser Domain allerdings eine ganze Weile pausiert. Von 5hearts.de sprang ich zu cabezudo.de und auch auf purplemint.de habe ich eine Weile persönliches gebloggt. Bis sich die Geburt unseres Sohnes ankündigte und ich meine Themen etwas trennen wollte. Und da fühlte sich 5hearts wieder „richtig“ an, weil es hier um Herzensthemen geht. Das Mamasein, Alltag, Haus, Garten…
Wie ich zum Bloggen gekommen bin, kann ich nicht so genau sagen. Es fing mit myblog an, wo ich Tagebuch schrieb, dann eben cutenews auf einer statischen Website, die ich mit viel Herzblut erstellt habe. Ich hatte schon immer Freude am digitalen gestalten. Und irgendwann kam dann wordpress.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Ja, zum großen Teil schon. Allerdings hänge ich es nicht an die große Glocke oder erzähle es jedem direkt. Aber ich mache auch kein Geheimnis draus. Ein paar Freundinnen lesen hier mit und das freut mich sehr, aber manchmal ist es komisch, wenn gebloggtes beim nächsten Treffen angesprochen wird. Ich bin dann irgendwie doch überrascht – fragt mich nicht warum. Aber irgendwie ist es auch ganz praktisch, wenn die, die es interessiert, so auf dem Laufenden bleiben können. Und man hat sich beim nächsten Kaffee ja trotzdem noch etwas zu erzählen.
Durch Blogger-Veranstaltungen gibt es nun auch ein paar Menschen, die ich erst aus dem Internet kannte und nun auch real zu meinen Freunden zähle. Das ist auch sehr schön. Da wird dann beim Tee auch mal mehr über das Bloggen gesprochen und Ideen ausgetauscht.

Blogparade - Du und dein Blog - Hände Laptop - Filofax

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Klar, ohne geht es doch als Blogger eigentlich nicht oder? Auf Facebook bin ich doch sehr aktiv (in Gruppen unterwegs) und auf instagram schaue ich auch jeden Tag vorbei. Twitter nutze ich nur ab und zu. Häufig als News-Feed, wenn etwas besonderes los ist. Oder wenn mir langweilig ist und instagram dank schlechter Internetverbindung die Bilder nicht laden will. Pinterest liebe ich auch, muss mich aber manchmal zügeln, dort nicht zu viel Zeit zu verbringen. Die Links zu meinen Profilen findest du in der Sidebar.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)

Ich finde es schade, dass immer weniger auf den Blogs kommentiert wird. Manchmal gibt es bei facebook noch einen Daumen hoch für den Beitrag, aber das wars häufig auch schon. Ich habe das gerade auf purplemint mit meinen Freebies gemerkt. Die Printables werden über 1000x runtergeladen, aber wenns gut läuft, finden sich 5 Kommentare unter dem Blogpost. Das ist irgendwie etwas Schade. Es geht mir nicht darum, dass ich für alles mögliche gelobt werden will oder ähnliches, aber Kommentare sind in meinen Augen eine Art von Wertschätzung. Printables sind Arbeit. Und ein Blogbeitrag ist auch Arbeit. Klar, wir machen das, weil es uns auch Spaß macht. Aber irgendwie wollen wir ja auch den Lesern einen Mehrwert bieten.
Als es noch mehr Tagebuchbloggen war, hatte man seine Blogger-Runde. Man kommentierte gegenseitig jeden neuen Beitrag und gab sich Tipps und Ratschläge. Das vermisse ich ein klein wenig.
Zum Glück gibt es in meinem Umfeld noch ein paar „alte Hasen“, die das genau so kennen wie ich. Und ich freue mich immer sehr über die Kommentare.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Das Netzwerken. Der Austausch untereinander. Und dass man am Leben anderer teilnehmen kann, obwohl man meilenweit entfernt wohnt. Egal ob es Tagebuchblogs (neumodisch häufig als Lifestyleblog betitelt *lach*) oder Blogs mit Mehrwert (Anleitungen, etc.) sind – solange ich etwas vom Menschen dahinter erfahre, mag ich vieles gerne lesen. Und ich liebe die Vielseitigkeit. Im Moment interessieren mich Mamathemen sehr stark, vorher waren es andere Sachen. Aber zu allen Themen finde ich passende Blogs. Und teilweise entwickeln sich die Blogs die ich lese sogar mit mir weiter. Man merkt, dass bei vielen die man schon länger liest, irgendwann ein Veränderung eintritt. Und manchmal deckt die sich mit den Veränderungen bei mir. Manchmal auch nicht, aber dann zieht man eben weiter, wenn es so gar nicht mehr zusammen passt.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich selbst sehe mich nicht ganz krass in einer Nische. „Lifestyle“ ist ja doch recht allgemein gefasst. Interessenschwerpunkte habe ich aber definitiv. Ich lese z.B. kaum Buch- oder Beautyblogs weil mich die Themen nicht so interessieren. Ich lese zwar gerne mal ein Buch, aber habe da mein Genre und lese nicht groß Rezensionen. Irgendwie sind die aus der Schulzeit noch negativ behaftet bei mir.
Aber ansonsten ist mein Feedreader sehr bunt gemischt.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Klar, so einige. Und dabei fällt mir auf, dass ich meine „Lieblinks“ hier dringend wieder einpflegen muss.
Zu meinen Alltime-Favorites gehören Aki (fraeulein-nebel), Missi (himmelsblau) und Lara (lifesayshello) – insbesondere weil wir uns auch außerhalb der Blogs gerne ausgetauscht haben. Den Blog von Nadine (Papier-Stoff-Leben) lese ich auch schon sehr lange und Sari (heldenhaushalt) und Anne (vom-landleben) lese ich ebenfalls seit Beginn meiner Bloggerzeit. Außerdem ist da noch Katja (baby-und-meer), die fürher als maedchenmitherz gebloggt hat und die ich nun seit über 3 Jahren auch real kenne und mit der ich mich mittlerweile sogar regelmäßig treffe, weil wir in der gleichen Ecke leben. Man trifft sich sogar zwischendurch beim Rossmann. *lach* Manchmal schon witzig, wie die Bloggerwelt einen zusammen bringt.

Wie siehst du die Bloggerwelt?

Wenn du auch an der Blogparade teilnehmen möchtest, wird Steffi sich sicher freuen. Schau dazu einfach bei ihrem Startbeitrag vorbei. Ich hoffe, du fandest meine Antworten verständlich. Ich freue mich auf dein Feedback.

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5 Monate Baby – wie unser Sohn sich entwickelt

Baby-Entwicklung: Der Lütte ist 5 Monate

Es wird ja immer gesagt, dass man die erste Zeit mit Baby genießen soll, weil sie so schnell vergeht. Und es ist wirklich wahr. Der Lütte ist nun schon 5 Monate alt und ich habe das Gefühl irgendwie nicht mitzukommen. Vielleicht hilft mir der Rückblick das alles zu verarbeiten?

5 Monate Baby – Was kann unser Sohn?

Er dreht sich auf den Bauch. Und zwar ständig (bisher aber nur über die linke Seite). Manchmal ist er da dann eine ganze Weile zufrieden und schaut sich interessiert um. Manchmal fängt er direkt nach dem Drehen an zu quengeln, weil er alleine noch nicht wieder zurück kommt. Mit dem „Spiel“ hält er Mama und Papa ordentlich auf Trapp.
Außerdem hat er seine Füße entdeckt. Er ist viel am rumturnen und zieht sich die Füße zum Mund. Beim Wickeln hält er die Füße gerne fest. Manchmal echt zu süß.

5 Monate – Beschäftigung mit dem Baby?

Er beschäftigt sich gerne unter seinem Dschungel. Die verschiedenen Anhänger werden genau unter die Lupe genommen und intensiv studiert – mit Händen und Mund.
Wir bieten ihm regelmäßig ein paar verschieden Spielsachen an. Mal den Oball, mal eine Rassel oder auch das Knistertuch. Am liebsten mag er es, wenn man einfach mit ihm redet und rumalbert. Und er liebt es zu „fliegen“ – wie auf unserem Foto zu sehen. Er hat da eine ziemliche Körperspannung.

Baby-Entwicklung: Der Lütte ist 5 Monate

5 Monate – Baby-Entwicklung

Gewicht: ca. 7 kg
Größe: ca. 66 cm

Die Klamotten in Größe 56 haben wir mittlerweile komplett aussortiert. Wir tragen nun nur noch Größe 62. Die Schlafsäcke in 70 cm werden so langsam etwas knapp. Er ist mit den Füßen fast unten dran. Wir müssen also wohl zur nächsten Größe wechseln.
Bei den Windeln sind wir noch bei Größe 3 – bald werden wir wohl wechseln.

Ich habe das Gefühl, dass sich der Lütte aktuell etwas mit dem Einschießen der Zähne rumplagt. Es gibt Tage, da ist er etwas wehleidig und kaut ganz viel rum. Es ist noch kein Zahn durch gebrochen (wäre im Durchschnitt vielleicht auch etwas früh), aber es gibt ja die Vorstufe, dass die Zähne ins Zahnfleisch einschließen. Zumindest ist das aktuell meine Erklärung, wenn er einen schlechten Tag hat.

5 Monate – Wie ist es mit dem Schlafen?

Im Bezug aufs Schlafen war ich ja etwas verwöhnt. Und seit einiger Zeit hat sich die Situation wieder etwas „verschlechtert“.
Wir haben gemerkt, dass er ab 19 Uhr quengelig wurde und deswegen geht er nun um die Zeit ins Bett. Er schläft dann auch sehr gut, wird meist aber wach, wenn wir ins Bett gehen. Also wird er noch mal gegen 22:30 Uhr gestillt und schläft dann weiter. Er meldet sich dann alle 3-4 Stunden. Und ab 6 Uhr morgens mag er irgendwie nicht mehr schlafen. Ich glaube, er wird Frühaufsteher. An den neuen Rhythmus muss ich mich noch etwas gewöhnen. Im Moment fühle ich mich morgens noch sehr gerädert. *gähn*
Das Einführen der Mittagspause klappt aber ganz gut. Wir haben zwar noch keine feste Zeit, aber irgendwann zwischen 12 und 16 Uhr lege ich ihn in sein Bett (ja, das große Bett im Kinderzimmer) und er schläft ca. 45-60 Minuten. Je nach seiner Laune wird er dann gestillt und schläft evtl. noch mal 30 Minuten. Kommt immer so ein bisschen drauf an, was vormittags so los war.

5 Monate Baby - Shooting - Babyfüße

5 Monate – Zeit für Brei?

Wir haben es 3x probiert. Zwei mal ein paar Löffel von einem gekauften Pastinakenbrei. Das fand er sehr interessant und hat nach ein paar mal drauf rumlutschen immer schon den Mund aufgemacht, wenn der Löffel ankam. Danach haben wir dann selbst Pasitnakenbrei gekocht und davon ein paar Löffel gefüttert. Tja. Der schien ihm irgendwie nicht bekommen zu sein. Abends fing er von jetzt auf gleich tierisch an zu schreien und zu weinen. So habe ich unseren Sohn noch nicht erlebt. Wir waren in dem Moment auch noch gerade in einem Restaurant, weil wir eigentlich anlässlich unseres Hochzeitstages nett essen wollten. Nach 15 Minuten mit schreiendem Kind auf dem Arm, das sich absolut nicht beruhigen ließ, haben wir abgebrochen und sind ohne Essen wieder nach Hause. An dem Abend war es mal nicht die Mama, die ihn beruhigen konnte, sonder nur bei Papa auf dem Arm war es gut. Das war vielleicht ein eigenartiges Gefühl für mich. Mein Mann ist fast 3 Stunden mit ihm auf und ab gelaufen. Die aufrechte Haltung gefiel ihm am besten und irgendwann ist er an der Schulter meines Mannes eingeschlafen und er konnte ihn ins Bett legen. Nachts war es dann zum Glück gut. Ich befürchte, dass der Brei vielleicht zu fest war? Ist etwas schwierig, die passende Konsistenz zu finden. Wir pausieren jetzt erst mal, denn am Donnerstag habe ich einen Termin bei meiner Hebamme zur Beikostberatung. Danach geht es dann wahrscheinlich weiter.
So einen Abend möchten wir bitte nicht noch mal haben. Es tat mir im Herzen weh, den Lütten so schreien und weinen zu hören. Er hat richtig geschluchzt. Schrecklich.

Noch mehr Entwicklungsberichte?

Falls euch die ganzen Entwicklungsschritte interessieren, könnt ihr euch gerne noch die anderen Beiträge anschauen:
3 Monate Baby
4 Monate Baby

Außerdem kann ich euch die Beiträge von Sarah zum Thema Baby-Entwicklung sehr ans Herz legen. Sie schreibt aktuell über die Entwicklung ihrer Baby-Tochter und hat davor auch schon über die Entwicklung ihres 2. Sohnes geschrieben.

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