Urlaub mit Baby – Im Hotel an der Ostsee

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Ausflug nach Lübeck

Das erste Mal Urlaub mit Baby dürfte für die meisten ein spannender Schritt sein. Der Monsieur ist nun fast 6 Monate alt und letzte Woche waren wir mit ihm an der Ostsee. 3 Nächte verbrachten wir im a-ja Resort Grömitz. Wir hatten den Urlaub „günstig“ übers Internet gebucht und hatten auch Halbpension und den Eintritt in die Grömitzer Welle mit drin.

Urlaub mit Baby im a-ja Resort Grömitz – Hotel & Essen

Das a-ja Resort hat gemischte Bewertungen. Häufig wurde das Essen etwas kritisiert. Man sollte vielleicht wissen, dass es abends Themen-Buffets gibt. Montag hieß es z.B. „Hüttengaudi“, Dienstag war das Motto „Viva la Fiesta“ und am Mittwoch war es Zeit für Italienisch. Für uns waren die Buffets gut und wir haben lecker gegessen. Ich würde auch behaupten, dass jeder etwas finden kann. Es gab immer ein paar besondere Dinge und ein paar Basics. Toll fand ich, dass immer ein Koch vorne stand und in 2 Pfannen frisch die Nudelgerichte zubereitet hat. Man konnte dann sagen, was man drin haben möchte oder ob man es etwas schärfer mag.
Das Frühstück war etwas überschaubarer. Es gab nur 3 Sorten Käse, was für viele sicher etwas zu wenig ist. Dafür wurden Omelettes frisch nach Wunsch zubereitet und es gab diverse Kaffee-Spezialitäten. Auch morgens wurden wir also gut satt und konnten in den Tag starten. Wir kennen auch andere Frühstücks-Buffets (AIDA oder Radisson Blu), aber wir waren trotzdem zufrieden.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Essen im a-ja Resort Grömitz
Motto-Buffet „Hüttengaudi“ im a-ja Resort Grömitz

Die Zimmer sind mit ihrem Glas-Badezimmer etwas gewöhnungsbedürftig. Im Großen und Ganzen sind die aber nett eingerichtet und recht gemütlich. Wir hatten gutes Wetter erwischt und da fehlte uns eine Klimaanlage und ein Balkon. Nachts sind wir regelrecht auseinander gelaufen. Den Monsieur haben wir sogar ohne Schlafsack hingelegt.
Geparkt haben wir komplett kostenlos. Das Hotel-Parkhaus war voll und so hat man uns auf den öffentlichen Parkplatz ein paar Meter weiter verwiesen. Und dort werden tatsächlich keine Parkgebühren erhoben. Hatten wir so nicht erwartet. Hier bei uns an der Nordsee findet man in den Küstenorten keine kostenlose Parkplätze…

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Zimmer im a-ja Resort Grömitz
Blick ins Badezimmer

Urlaub mit Baby – Hotel oder Ferienwohnung?

Wir hatten uns für ein Hotelzimmer entschieden, weil wir mit Essen vorbereiten und sauber machen mal nichts zu tun haben wollten. Allerdings mussten wir feststellen, dass ein Hotelzimmer mit Baby doch etwas unpraktisch ist. Der Monsieur ist zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett gegangen (wir mussten ihn etwas strecken, da es erst ab 18 Uhr Abendessen gab) und ab da saßen wir auf dem Zimmer fest.
Bei dem schönen Wetter hätten wir abends gerne noch etwas draußen gesessen und vielleicht einen Cocktail getrunken. Das war leider nicht möglich. Sollte es noch mal ein Hotel sein müssen zur Sommerzeit, würden wir auf jeden Fall einen Balkon haben wollen.
Allerdings werden wir beim nächsten Mal wohl doch eher eine Ferienwohnung buchen. Allein dass man dann mehr Räume hat, macht alles etwas leichter. Das Hotelzimmer hatte zum Glück einen Vorhang. So konnten wir den Bereich für den Monsieur abdunkeln und wir selbst konnten noch etwas Fernsehen schauen oder lesen. Aber allein wegen der Lautstärke (sich unterhalten, etwas spielen, der Fernseher) ist es ungünstig, dass er bei uns im Zimmer gelegen hat. Das ließe sich in einer Ferienwohnung besser regeln.

Beikost und Stillen im Urlaub

Vor einer Weile sind wir ja mit Beikost gestartet. Es gibt mittags bisher nur Gemüse und abends einen Grießbrei mit etwas Obstpüree. Das hat auch im Urlaub sehr gut geklappt. Für mittags habe ich den Gemüsebrei in eine Tupperdose gegeben und mit dem Öl gemischt. So konnten wir das gut mitnehmen und unterwegs verfüttern. Es hatte Zimmertemperatur, was den Monsieur absolut nicht gestört hat. Für abends hatten wir einen Wasserkocher eingepackt und haben den Grießbrei auf dem Zimmer angerührt. Die angefangenen Gläschen haben wir in der Kühlbox gelagert, die wir extra mitgenommen hatten. Einen Kühlschrank gab es auf dem Zimmer nämlich leider nicht.
Ansonsten habe ich gestillt wie es gerade passte, bzw. der Monsieur es einforderte. Insgesamt hat er sehr gut mitgemacht. War kaum quengelig und hat auch ganz gut geschlafen.

Ich fand es sehr interessant, mit wie vielen Menschen man aufgrund eines Babys ins Gespräch kommt. Egal ob beim Essen oder während man auf den Fahrstuhl wartet – jeder möchte mal gucken oder fragt nach dem Alter. Es waren nun keine tiefgehende Gespräche, aber mit dem einen oder anderen hat mein ein paar mehr Worte gewechselt.

Was sollte man für den Urlaub mit Baby einpacken?

Was man an Klamotten braucht, hängt vom Baby und der Jahreszeit ab. Spuckt das Baby viel, braucht man mehr Wechselklamotten zum Beispiel. Ich denke, da weiß jeder selbst am besten, wie viel Klamotten man im Alltag so braucht.

Aber folgende Dinge hat man vielleicht nicht direkt auf dem Schirm, wenn es ans packen geht:
Wasserkocher und Kühlbox (wenn es das auf dem Hotelzimmer nicht gibt), Wickelunterlage, eine Schale für Wasser + (Einmal)-Waschlappen (wenn man im Hotel nicht die ganze Zeit mit Feuchttüchern wickeln möchte), evtl. Schwimmwindeln, Schale und Löffel für Brei, Spülmittel zum abwaschen
Brei, Flaschen, Schnuller, Windeln, Schlafsack und ggf. Medikamente, bzw. eine Reiseapotheke sollten auch auf der Packliste stehen. Ein Fieberthermometer hatten wir auch dabei, haben es aber zum Glück nicht gebraucht. Bei den Kleinen weiß man ja nie, wann die plötzlich krank werden…
Das Babyphone hat bei uns im Hotel leider nicht mal ein Stockwerk überbrücken können. Man kann es aber natürlich mitnehmen und testen. Ich muss zugeben, dass ich auch ein komisches Gefühl gehabt hätte, wenn der Monsieur allein im Hotelzimmer gelegen hätte.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee - Strandpromenade
Strandpromenade

Was haben wir unternommen?

Der erste Tag ging komplett für die Anreise drauf, da wir leider sehr lange im Stau gestanden haben.
Am zweiten Tag sind wir nach Lübeck gefahren und waren da etwas bummeln. Fürs Mittag haben wir uns ein asiatisches Buffet gesucht (ich ergreife immer die Chance, wenn ich irgendwo Sushi bekommen kann) und danach sind wir noch weiter nach Travemünde gefahren. Wir sind etwas am Hafen spazieren gewesen und haben ein Eis gegessen.
Den dritten Tag verbrachten wir in Grömitz. Wir sind an der Strandpromenade spazieren gegangen, haben Andenken gekauft und mein Mann ist einmal kurz in die Ostsee gehüpft. Nachmittags sind wir in die Grömitzer Welle gegangen und haben mit dem Monsieur ein bisschen im Wasser geplantscht.
Wir haben es insgesamt also sehr ruhig angehen lassen. Aber es war ein erholsamer und schöner Urlaub.

Urlaub mit Baby - im Hotel an der Oststee

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Hochzeitsreise in der Karibik (auf der AIDA luna) – Teil 3

Heute folgt nun der letzte Teil über unseren Urlaub in der Karibik. Wer es verpasst hat kann auch noch mal Tei l und Teil 2 nachlesen.

AIDA - Karibik - Hochzeitsreise

Castries (St. Lucia)

Der Tag begann erst mal mit ein wenig Hektik. Auf unseren Ausflugtickets stand 10:15 Uhr Treffen. Dementsprechend waren wir als um 8:20 Uhr das Telefon klingelte, gerade soweit fertig um zum Frühstück zu gehen. Die Dame am Telefon sagte, dass wir auf ihrere Liste für den Ausflug um 8:30 Uhr stehen. Öhm…? Leichte Panik stieg in mir auf. Ein Blick auf die Karten – da steht 10:15 Uhr – haben Sie keine Kabinenpost bekommen? – Nein, definitiv nicht. Es würde den Ausflug auch noch mal mittags geben, aber sie wüsse nicht, ob es da noch Plätze gibt. Also bin ich zum Ausflugscounter 1 Deck tiefer gesprintet und habe nachgefragt. Ja, es waren noch Plätze frei. Also fix umgebucht und tief durchgeatmet. Das Zeitproblem gabe es wohl ab und an bei den Tickets, die schon von zu Hause gebucht wurden. Da waren wohl bei einigen falschen Zeiten aufgedruckt worden. Ärgerlich, wenn es dann keinen späteren Termin geben würde… So ohne Frühstück hätte ich nicht los gewollt. 😉

AIDA Karibik // St. Lucia // Seilbahnfahrt im Regenwald
St. Lucia // Seilbahnfahrt im Regenwald

Nach dem gemütlichen Frühstück sind wir dann ein wenig durch die Stadt geschlendert und haben uns eine Flasche karibischen Rum gekauft. Mittags haben wir uns dann am Treffpunkt eingefunden. Los ging es in den Regenwald. Gebucht hatten wir ein Seilbahnfahrt. Ein sehr entspannter Ausflug. Aber es war eine unheimlich schöne Aussicht da oben zwischen den riesigen Bäumen und am Berghang. Man konnte einfach die Natur genießen und hat viele verschiedene Bäume und Pflanzen gesehen.

AIDA Karibik - Dominica // Emerald Pool
Dominica // Emerald Pool
AIDA Karibik - Dominica // Regenwald
Dominica // Regenwald

Roseau (Dominica)

Auf Dominica hatten wir auch vormittags noch etwas Freizeit und sind ein wenig durch die Stadt geschlendert. Mittags startete dann der Ausflug „Dominicas Höhepunkte“. Es ging zunächst mit dem Bus in die Berge. Unser erstes Ziel war der Emerald Pool. Ein wirklich schöner natürlicher Pool am Fuß des Wasserfalls. Leider hatten wir nicht viel Zeit und schwimmen waren wir dort nicht. Danach ging es weiter zu den Trafalger Falls (Zwillingswasserfälle). Das Wasser der Quelle soll verjüngend wirken. ;D

AIDA Karibik - Dominica // Trafalger Falls
Dominica // Trafalger Falls

Nach einer kurzen Erfischungspause mit Rum-Punsch ging es weiter zum Botanischen Garten. Bei einem Unwetter ist ein Baum auf den leeren Bus gefallen und hat diesen komplett zerstört. Dem Baum hat das aber nicht geschadet, denn der wächst immer noch weiter.
Auf dem Weg zurück zum Schiff haben wir noch einen Fotostop am Aussichtspunkt gemacht, aber da fing es schon wieder an zu regnen und dann mussten wir uns auch beeilen, da das Schiff bald ablegen sollte.

AIDA Karibik - Dominica // Baum auf Bus im Botanischen Garten
Dominica // Baum auf Bus im Botanischen Garten
AIDA Karibik - Dominica // Botanischer Garten
Dominica // Botanischer Garten
AIDA Karibik - Dominica // Aussicht über Stadt mit AIDA
Dominica // Aussicht über Stadt mit AIDA

Point-à-Pitre (Guadeloupe)

Auf Guadeloupe war es sehr… europäisch?! Hier wurde auch mit Euro gezahlt, da die Insel zu Frankreich gehört.
Mittags ging es wieder in den Bus und rein ins Inselinnere. Erstes Ziel war der Krebswasserfall. Der war aber lange nicht so schön wie die auf Dominica. Und Krebse gab es auch nicht. 😉
Anschließens fuhren wir zum Zoologischen Garten und den fand ich richtig toll. Schöne Wegführung mit Hängebrücken und Holzwegen, nette Gehege und viele Tiere zum anschauen. Außerdem gab es einen extra Hängebrückenpfad bei dem es noch höher hinaus ging. Leider hat es an dem Tag besonders viel geregnet, so dass man zwischendurch etwas Unterschlupf suchen musste, damit die Kamera nicht irgendwann wegschwimmt. 😉

AIDA Karibik - Guadeloupe // Krebswasserfall
Guadeloupe // Krebswasserfall
AIDA Karibik - Guadeloupe // Zoologischer Garten - Vögel
Guadeloupe // Zoologischer Garten – Vögel
AIDA Karibik - Guadeloupe // Zoologischer Garten - Waschbär
Guadeloupe // Zoologischer Garten – Waschbär
AIDA Karibik - Guadeloupe // Zoologischer Garten - Hängebrückenpfad
Guadeloupe // Zoologischer Garten – Hängebrückenpfad

St. John’s (Antigua)

Die letzte Insel unserer Reise war Antigua und hier haben wir einen der schönsten Ausflüge gehabt. Mal wieder eine Jeep-Tour, aber dieses Mal waren wir nur mit 2 10er Jeeps unterwegs und so war es eine überschaubare Gruppe.

AIDA Karibik - Antigua // Aussichtspunkt
Antigua // Aussichtspunkt

Das erste Ziel war ein Info-Center, in dem es eine interessante Präsentation der Geschichte der Insel und der Kultur gab. Weiter ging es zum Aussichtspunkt „Shirley Heights“ von wo man einen wahnsinns Blick auf den English Harbour hatte. Anschließen sind wir runter zum English Harbour gefahren und bekamen eine kurze Führung. Weiter ging es zur ehemaligen Zuckerrohrplantage „Betty’s Hope“, wo es Mittagessen gab. Und das war richtig gut. Obwohl es auch ein Touristenpunkt war, waren wir zu dem Zeitpunkt unter uns und konnten ganz entspannt essen.
Nach einem kurzen Stop bei der Devil’s Bridge ging es weiter zum Long Bay Beach – ein wirklich karibischer Strand. Für mich der schönste Strand auf der ganzen Reise. Hier konnten wir noch mal schwimmen und Sonnenbaden bevor es dann zurück zum Schiff ging.

AIDA Karibik - Antigua // Aussichtspunkt mit Blick auf English Harbour
Antigua // Aussichtspunkt mit Blick auf English Harbour
AIDA Karibik - Antigua // English Harbour
Antigua // English Harbour
AIDA Karibik - Antigua // Devil's Bridge
Antigua // Devil’s Bridge

Nach Antigua folgt noch ein Seetag. Perfekt um in Ruhe Koffer zu packen und noch einmal etwas zu entspannen.
Abends fand noch die große Verabschiedung statt. Mit Lasershow und dem Nennen der harten Fakten. Was so an Fleisch, Fisch, Obst & Co. verbraucht wurde. Wahnsinns Zahlen. Konnte ich mir leider nicht merken.

AIDA Karibik - Antigua // Long Bay Beach
Antigua // Long Bay Beach

La Romana & Rückflug

Die AIDA legte früh morgens in La Romana an. Für die meisten Flüge gab es den Hafen-Check-In. Die Fluggesellschaften sind ins Hafen-Terminal gekommen und haben dort die Tickets ausgestellt und die Koffer eingecheckt. So waren wir unseren Koffer um halb 10 bereits los (um 9 Uhr mussten wir die Kabine räumen). Danach konnten wir gemütlich frühstücken und mussten dann die Zeit rum kriegen. Das ist immer etwas ätzend. Warten. Ich hasse warten. Wir haben noch eine Runde Phase 10 gespielt und um 14:30 startete unser Flughafentransfer. Ab in die Busse und dann hieß es „Auf Aida-sehen“ oder so. Der Flughafen in La Romana ist… interessant. Nach den Sicherheitschecks (bei dem wir sogar die Schuhe ausziehen mussten) sitzen alle in einer großen Halle. Auf den Tickets stehen zwar Gates, aber eine Aufteilung in der Halle gibt es nicht. Die Gates sind einfach nur 4 Türen im Abstand von ca. 5m, die aufs Rollfeld führen und vor denen dann noch einmal die Tickets kontrolliert werden. ^^
Zum Glück ging auch hier die Wartezeit irgendwie rum und um 17:30 Uhr hob unsere Maschine endlich ab. Der Rückflugtag ist irgendwie immer doof. Man kann den Urlaub nicht mehr genießen, aber zu Hause ist man auch noch nicht. Nach gut 8 Stunden Flug und 5 Stunden Zeitverschiebung sind wir um 6:45 Uhr Ortszeit in Düsseldorf gelandet.
Ich war dann nur noch froh, als wir unsere beiden Koffer hatten und zum Zug konnten. Nach 4 Stunden Zugfahrt waren wir dann endlich wieder in Ostfriesland und dann auch schnell zu Hause.

AIDA Karibik - Antigua // Schiffe im Hafen
Antigua // Schiffe im Hafen

Schlusswort

Es war eine wundervolle Reise und wir werden sicher noch lange in Erinnerungen schwelgen. So einen Urlaub macht man auch nicht eben „einfach so“. Also wir zumindest nicht. Und so war es etwas Besonderes. Unsere Hochzeitsreise eben. <3

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Hochzeitsreise in der Karibik (auf der AIDA luna) – Teil 2

Letzte Woche gabe es Teil 1, in dem ich euch einen Einblick in das Reisen mit einer AIDA gegeben habe. Heute soll es nun um unser Reiseziel gehen: Die Karibik.

AIDA - Karibik - Hochzeitsreise

Anreise / Hinflug

Los ging es für uns von Düsseldorf. Ungefähr 9 Stunden sind wir geflogen bis wir in La Romana (Dom. Republik) gelandet sind. Da in unserer Maschine nur AIDA-Gäste waren, brauchten wir uns um das Gepäck nicht kümmern, sondern wurden so zum Schiff gefahren. Nach dem Hafen-Check-In ging es direkt an Bord und der nächste Tag war erst mal ein Seetag. War gar nicht so verkehrt um sich erst mal so ein wenig zu aklimatisieren. 😉

AIDA Karibik - Ayo Rock Formation
Aruba // Ayo Rock Formation

Oranjestad (Aruba)

Aruba war unser erstes Ziel und hier hatten wir schon von zu Hause eine Jeep-Tour gebucht. Auf den Tickets steht dann immer ein Treffpunkt und eine Uhrzeit und dann geht man als geschlossene Gruppe vom Schiff und wird zu den Bussen oder Booten oder was auch immer geführt.
Jeep-Touren fand ich bis jetzt immer super, da es nicht wie mit den Bussen „Türen auf – alle raus – *knips, knips* – alle rein – weiter“ ist. Mit dem Jeep ist auch die Fahrt an sich noch ein Ereignis und meist ist man in kleineren Kolonnen unterwegs, so dass nicht 40 Leute auf einmal an dem gleichen Aussichtspunkt sind. Klar, man trifft immer mal wieder auf andere Touren, aber ich persönlich fand es einfach ein wenig schöner. Unsere Tour hatte auch noch einen großen Offroad-Anteil, bei dem man richtig durch gerüttelt wurde. Also nichts für Leute mit Rückenleiden. 😉

AIDA Karibik - Bushiribana
Aruba // Bushiribana Goldschmiede

Erster Halt war die Felsformation Ayo Rocks, wo es ziemlich schön war. Man konnte einem Trampelpfad folgen und etwas unter den Felsen durchklettern. Danach ging es weiter zur Bushiribana-Goldschmiede, was letztlich einfach ein Steinhaufen war. Aber direkt am Meer und es war irgendwie schön anzusehen, wenn das Wasser gegen die Felsen knallte.
Nächster Halt war die Natural Bridge, bzw. mittlerweile die „Baby Bridge“, da die echte „Natural Bridge“ wohl eingestürzt ist. Da ist auch das Foto von unserer Jeep-Kolonne entstanden. Weiter ging es zur Alto-Vista-Kapelle, die mich irgendwie an Kill Bill erinnert. xD Zum Abschluss hatten wir noch 1 Stunde Aufenthalt an einem Strand bevor es dann zurück zum Schiff ging.

AIDA Karibik - Natural Bridge
Aruba // Natural Bridge
AIDA Karibik - Natural Bridge - Jeeps
Aruba // Natural Bridge – Jeeps
AIDA Karibik - Alto Vista Kapelle
Aruba // Alto Vista Kapelle

Auf Aruba haben wir uns auch ein Andenken gekauft. Dort gibt es nämlich ein Hard Rock Café und wir haben uns jeder ein T-Shirt gekauft.

AIDA Karibik - I love Aruba
Aruba

Willemstad (Curacao)

Bei „Curacao“ musste ich sofort an den blauen Likör denken. Ihr auch?
Allerdings ist Curacao eigtl. braun. Der blaue ist nur eine Variation, wenn ich das richtig verstanden habe.
In Willemstad gab es eine Pontonbrücke. Wir wurden vorher gewarnt. Wenn die Glocke läutet und die orange Fahne weht, kommt nur ein kleines Schiff und die Brücke geht für ca. 10 Minuten auf. Wenn die blaue Fahne weht, sollte man zu sehen, dass man von der Brücke kommt, sonst kann es sein, dass man bis zu 1 Stunde gefangen ist. Die Brücke hat nämlich Motoren und fährt zur Seite, wenn Schiffe durch müssen. Alle, die dann auf der Brücke sind, kommen nicht mehr runter. Für die Leute, die von der einen auf die andere Seite wollen, gibt es dann Fähren. War echt interessant zu beobachten.

AIDA Karibik - Welcome to Curacao
Welcome to Curacao
AIDA Karibik - Königin-Emma-Brücke
Curacao // Königin-Emma-Brücke

Kralendijk (Bonaire)

Für Bonaire hatten wir einen Schnorchelausflug gebucht. Mit einer alten Dschunke ging es rüber nach Klein Bonaire. Dort gab es rund um die Insel ein Korallenriff an dem man lang schnorcheln konnte. War echt schön zu sehen. An Bord gab es Rumpunsch und Obst. Der Kapitän der Dschunke kam aus den Niederlanden und war irgendwie so ein Urgestein. Dadurch wurde auch die Tour zu einem Erlebnis. ^^

AIDA Karibik - Klein Bonaire
Bonaire // Klein Bonaire
AIDA Karibik - Bonaire
Bonaire // Spiegelbild der Stadt

Seetag

Dann war erst mal wieder Seetag, da die nächste Etappe ein Stück weiter war.

St. George’s (Grenada)

Auf Grenada angekommen ging es für uns direkt nach dem Frühstück in einen Mini-Bus und mit einer ca. 45-minüten Fahrt ins Inselinnere. Immer höher und weiter rein in den Regenwald. Irgendwann hatten wir unser Ziel erreicht: Die Startstation für eine Tubing-Tour flussabwärts. Wir warenu ungefähr 30 Leute da vor Ort und es wurden alle mit dünnen (Schwimm-)Westen und Helmen ausgestattet. Dann ging es an den Fluss und nach und nach wurden alle in die Reifen verfrachtet und man ließ uns etwas treiben. Die Gruppe sammelte sich bei einem Seil, das quer über den Fluss gespannt war und die Guides gaben noch letzte Hinweise. Dann positionierten die Guides sich an den schwierigen Stellen und nach und nach wurden wir angeschubst und los ging die wilde Fahrt.
An den Seilen sammelte man sich immer wieder um dann gemeinsam den nächsten Abschnitt zu nehmen. Es war eine verdammt lustige Fahrt und wenn ihr jemals die Möglichkeit habt, eine Tubing-Tour zu machen, nutzt sie! Ich fand es wirklich genial.

Wir hatten leider keine GoPro, sonst hätte ich die Fahrt gerne gefilmt. So geschrieben klingt das nämlich nicht mal annährend so cool, wie es eigentlich war…

AIDA Karibik - Tubing auf Grenada
Grenada // River-Tubing
AIDA Karibik - Aussicht vom Fort
Grenada // Aussicht vom Fort
AIDA Karibik - Aussicht vom Fort
Grenada // Blick in den Hafen

Kingstown (St. Vincent)

An dem Tag war das Wetter alles andere als schön. Unruhig und regnerisch. Zwar trotzdem warm, aber nun ja. Wir hatten einen Ausflug nach Bequia (eine Nachbarinsel) gebucht und da ging es mit der Fähre rüber. Auf der AIDA hat mir der Wellengang ja nichts ausgemacht, aber auf dieser kleinen Fähre war es wirklich heftig und ich kam mir vor wie in der Achterbahn.
Drüben auf Bequia sind wir dann in offene Jeeps gestiegen und etwas über die Insel gefahrten worden. Interessant war es auf der ehemaligen Zuckerrohrplantage. Wir bekamen eine Kokosnuss frisch geknackt und konnten auf Zuckerrohr rumkauen. Auch viele andere Obstbäume gab es. Und dicke Raupen.

AIDA Karibik - St. Vincent - Plantage
St. Vincent // Plantage
AIDA Karibik - St. Vincent - Raupe
St. Vincent // Raupe

Zum Mittag wurden wir dann zu einem einsamen Strand gefahren und hatten dort noch etwas Aufenthalt. Auf Bequia war das Wetter ab Mittag dann auch trocken und wir konnten den Strand genießen.

AIDA Karibik - St. Vincent - Strand
St. Vincent // Strand

Bridgetown (Barbados)

Bei dieser Tour konnte man sowohl in La Romana als auch in Bridgetown die Kreuzfahrt beginnen und so kam es, dass hier ein großer Wechsel statt fand.
Ich persönlich fand den Hafen aber sehr überlaufen und unübersichtlich und wir waren froh, dass wir in La Romana eingecheckt hatten (da wirkte es wesentlich geordneter). Auf Barbados hatten wir nur einen Strandtransfer gebucht. Der Strand war auch wirklich schön. Aber auch an diesem Tag war das Wetter sehr wechselhaft. Da wir eh schwimmen waren, was das Wasser von oben nun nicht so schlimm, aber Karibik hatten wir uns anders vorgestellt. ;D

AIDA Karibik - Barbados
Barbados // Strand

Mehr in Teil 3…

Die restlichen Inseln folgen in Teil 3. Es wäre sonst einfach zu viel geworden. 😉
Schaut also nächste Woche wieder rein.

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Hochzeitsreise in der Karibik (auf der AIDA luna) – Teil 1

AIDA - Karibik - Hochzeitsreise

Der ein oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen: Wir waren im Urlaub.
Mein Liebster und ich haben vom 3. – 17.01. unsere Hochzeitsreise gemacht. Unsere Hochzeit liegt nun zwar schon ein halbes Jahr zurück, aber im Juli war einfach nicht die beste Zeit für eine Reise in die Karibik. Also haben wir das auf den Janaur gelegt. Es war noch etwas, auf das man sich freuen konnte. Und nun ist auch das schon wieder vorbei. Wahnsinn, wie die Zeit rast.

Den Bericht über unsere Reise splitte ich in 3 Teile. Heute kommt der Bericht über das Reisen mit der AIDA und bei den nächsten beiden Teil ein paar Bilder und Eindrücke von der Karibik-Route. Los gehts…!

AIDA - Karibik - Sonnenuntergang

Reisen mit der AIDA

AIDA - Karibik - die ganze AIDA

Wir waren nun schon das 2. Mal auf einer AIDA und wissen die Art zu reisen sehr zu schätzen. Es ist einfach enorm praktisch, dass man verschiedene Orte bereisen kann ohne immer wieder den Koffer packen zu müssen. Man muss sich auch nicht ständig an neue Gegebenheiten oder so gewöhnen. Für uns war es eine schöne Art zu reisen, aber es ist sicher nicht jedermanns Sache.
AIDA bezeichnet sich ja selbst als Clubschiff und will damit weg vom Image der „exklusiven Kreuzfahrt“. Man braucht keine Angst haben, dass man in Jeans und Shirt underdressed ist. Klar, es gibt immer mal Leute, die sich zu den Abendveranstaltungen schicker machen. Aber der größere Anteil läuft ganz alltäglich rum. Das war für uns wichtig.

AIDA - Karibik - auf dem Balkon

Anlässlich der Hochzeitsreise hatten wir eine Balkonkabine gebucht. Bei unserer ersten AIDA-Fahrt hatten wir eine Innenkabine. Beides ist okay. Die Außen-, bzw. Balkonkabinen sind ca. 1m länger. Gefühlt zumindest. Man hat etwas mehr Platz im Raum. Aber die Innenkabine war für eine Woche auch okay. Jetzt in der Karibik und bei 14 Tagen haben wir den Balkon eigentlich täglich genutzt. Wenn der eine geduscht hat, hat der andere auf dem Balkon gelesen oder einfach die Aussicht genossen. Auch zum Klamotten trocknen war der Balkon praktisch. Und ganz besonders zu schätzen wussten wir ihn an den Seetagen. Dann war das Sonnendeck nämlich mehr als überlaufen. Die lagen wie die Ölsardinen dort zum sonnen und wir konnten gemütlich auf unserem Balkon sitzen. 😉
Ein kleiner Geheimtipp: Auf Deck 6 sind die Balkone größer.

AIDA - Karibik - Zimmer

Essen auf der AIDA

Auf der AIDA gibt es 3 Buffet-Restaurants. Die Öffnungszeiten variieren meist leicht, so dass für jeden die passende Zeit dabei sein sollte. Wenn man das Essen ausreizen will, so kann man fast rund um die Uhr essen:

  • Von 06:00-07:00 Uhr gibt es Kaffee für Frühaufsteher
  • Von 07:00-11:00 Uhr gibt es Frühstück (gestreckt auf die verschiedenen Restaurants)
  • Von 12:30-14:00 Uhr gibt es Mittagessen
  • Von 12:00-17:00 Uhr hat die Pizzeria geöffnet (ohne Getränke)
  • Von 15:00-16:00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen
  • Von 18:00-21:30 Uhr gibt es Abendessen (verteilt auf die verschiedenen Restaurants)
  • Von 18:00-00:00 Uhr hat wieder die Pizzeria geöffnet

Es gibt also nur kleine Lücken in denen man nicht essen kann. 😉 Natürlich nutzt man als normaler Gast weder die kompletten Zeiten aus, noch nimmt man jeden Tag alle Mahlzeiten zu sich. Meist waren wir über Mittag unterwegs und haben am Nachmittag nur noch ein Stück Pizza oder ein Stück Kuchen gegessen. Oder es gab unterwegs etwas. Getränke sind zu den regulären Essenszeiten kostenlos (Softdrinks, Bier, Wein, Tee…), müssen ansonsten aber extra bezahlt werden. Außer Cocktails haben wir uns aber fast nichts extra geholt. Wir hatten täglich 2 Flaschen Wasser auf dem Zimmer (Premium-Tarif) und ansonsten hat man viel zum Essen getrunken. Oder bei den Ausflügen gab es auch fast immer etwas (Wasser, Saft, Rum-Punsch).
Man ist also bestens versorgt.

Unterhaltungsprogramm

Das Showprogramm auf der AIDA ist auch wirklich schön. Auf jeder AIDA gibt es eine eigene Showgruppe bestehend aus Sängern, Tänzern und Akrobaten. Manchmal trat nur ein Teil auf, manchmal alle. Die Exklusiv-Show der Luna „Nayeli“ war echt toll. Die Musik war Ohrwurmverdächtig und die Künstler haben eine tolle Vorstellung abgeliefert.

Neben den abendlichen Shows gab es noch allerlei andere Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Von Aktiv-Bingo (mit Pfirsich-Zahlen und dem Bemitleiden von Lochzahlen) über Volleyball, Tanzkurse und Lesungen ist alles dabei. Und noch viel mehr. Es gibt eine „Prime Time Show“ und immer mal wieder Happy Hour Veranstaltungen. Auch „The Voice“ hatten wir auf dem Schiff. Sogar mit drehbaren Stühlen. Allerdings mussten die Jurymitglieder ihre Stühle per Hand drehen. ;D

AIDA - Karibik - Pooldeck

An Bord gibt es ein Fitness-Studio (mit Kursen), einen Spa-Bereich, verschiedene Shops und ein 4D-Kino. Auf dem Pooldeck sind mehrere kleine Pools und es gibt eine kleine Jogging-Strecke.

AIDA - Karibik - Im Hafen

Von AIDA gibt es ein sehr gutes Ausflugsprogramm. Klar, die Ausflüge sind nicht günstig. Aber alle, die wir mit gemacht haben, waren gur organisiert und haben Spaß gemacht. Und so hatten wir keinen Stress mit Taxi suchen, Route zusammen stellen und am Ende noch Angst zu haben, das Schiff zu verpassen. Man konnte einfach entspannter von Bord gehen.

AIDA - Karibik - Sonnenuntergang

Zu den Ausflügen, die wir gemacht haben, gibt es in den nächsten Teilen mehr.
Ich hoffe, ich konnte euch erst mal einen guten Einblick geben, wie es ist, mit einer AIDA zu reisen?

AIDA - Karibik - Auge

Allgemeine Frage

Wie findet ihr den Reisebericht? Textmenge ok? Zu viele Bilder? Zu wenig Bilder? Lieber eine andere Anordnung der Bilder? Ich bin da noch etwas unsicher…

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